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Hockey: Hockey-Damen World-League-Dritte - Mülders sieht Mängel

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Hockey-Damen World-League-Dritte - Mülders sieht Mängel

14.12.2015, 10:54 Uhr | dpa

Hockey: Hockey-Damen World-League-Dritte - Mülders sieht Mängel. Die deutschen Hockey-Spielerinnen erreichten bei der World-League den dritten Platz.

Die deutschen Hockey-Spielerinnen erreichten bei der World-League den dritten Platz. Foto: Hannah McKay. (Quelle: dpa)

Rosario (dpa) - Nach dem versöhnlichen Jahresabschluss für seine Hockey-Damen mit Platz drei beim World-League-Finalturnier in Rosario war sogar der Bundestrainer zufrieden.

"Da war heute ganz viel Qualität im Spiel. Es war eine erwachsene, intensive, gute Leistung, mit der sich die Mädels die Bronzemedaille auch verdient haben", stellte Jamilon Mülders nach dem überzeugenden 6:2 (4:1) im "kleinen Finale" über China erfreut fest. Lisa Altenburg (2), Pia Oldhafer, Julia Müller, Janne Müller-Wieland und Marie Mävers trafen für die junge Auswahl, die das vorolympische Jahr damit erfolgreicher beendete als die erfolgsverwöhnten deutschen Herren. Die waren in der Vorwoche nur Siebte bei ihrem World-League-Finalturnier in Raipur/Indien geworden.

Allerdings wurde in Argentinien auch deutlich, dass es dem verjüngten Damen-Team über ein ganzes Topturnier hinweg noch an Konstanz mangelt. Der ebenso ehrgeizige wie hyperkritische Bundestrainer, der als Spieler selbst Weltklasse darstellte, wollte daher auch keine Lobeshymnen anstimmen. Im Gegenteil. "Das Turnierfazit bleibt zwiegespalten: Wir hatten über einen Großteil der Spiele zu wenig Qualität auf einigen Positionen", monierte Mülders, dessen größter Erfolg als Spieler der Gewinn des WM-Titels 2002 war. Bis zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio bleibe noch "jede Menge Arbeit".

Neun Monate hat der 39-Jährige Zeit, Mängel zu beheben. Generell hat Mülders, der das Team nach dem enttäuschenden siebten Olympia-Rang 2012 in London übernommen und den Kader umgekrempelt hat, zwar eine "gute Mentalitätsentwicklung" ausgemacht. Allerdings war das 6:2 über China in Rosario der einzige Erfolg in der regulären Spielzeit, der spektakuläre Viertelfinal-Sieg über Vizeweltmeister Australien gelang erst in einem Penaltykrimi. Mülders: "Daran wollen wir arbeiten, dass wir in der normalen Spielzeit die Qualität durchsetzen."

Um die Weiterentwicklung voranzutreiben, sollen sich die Spielerinnen des EM-Dritten weiterhin mit starken Teams messen. Niederlagen nimmt der Coach dabei durchaus in Kauf, weil der Lerneffekt größer ist als bei Tests gegen zweit- oder drittklassige Gegner. "In drei Wochen bei der Sechs-Spiele-Testserie in Singapur haben wir mit Südkorea, Australien und den Niederlanden schon wieder vergleichbares Niveau, auf dem wir uns beweisen können und wollen", meinte Mülders.

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