Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Bernie Ecclestone prophezeit Aus für Nürburgring

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Sicher kein Rennen"  

Ecclestone prophezeit Aus für Nürburgring

15.12.2015, 12:34 Uhr | sid, t-online.de

Formel 1: Bernie Ecclestone prophezeit Aus für Nürburgring. Nico Rosberg im Mercedes: 2013 fand auf dem Nürburgring das letzte Mal ein Formel-1-Rennen statt. (Quelle: imago/HochZwei)

Nico Rosberg im Mercedes: 2013 fand auf dem Nürburgring das letzte Mal ein Formel-1-Rennen statt. (Quelle: HochZwei/imago)

Die Formel 1 wird bis auf weiteres nicht auf den legendären Nürburgring zurückkehren. Nach der Absage des Rennens in der abgelaufenen Saison schließt Chefvermarkter Bernie Ecclestone auch für 2017 einen WM-Lauf praktisch aus.

"Ich glaube nicht, dass das passieren wird. Wir können sicher sagen, dass dort kein Rennen stattfinden wird", sagte der Brite im Interview mit "Motorsport-Magazin.com".

"Wir haben einen Vertrag"

Der für vergangenen Juli angesetzte Große Preis in der Eifel war gestrichen worden, nachdem Ecclestone und die Betreiber sich nicht auf einen Vertrag hatten einigen können. Im kommenden Jahr findet das Deutschland-Rennen auf dem Hockenheimring statt. Auch hier leiden die Betreiber unter hohen Antrittsgagen und schwindendem Zuschauerinteresse.

Die Situation ist dennoch eine andere, da Hockenheim einen Vertrag für die Jahre 2016 und 2018 besitzt. "Nächstes Jahr ist in Ordnung, da haben wir einen Vertrag", sagte auch Ecclestone: "Keinen besonders guten, aber wir haben einen."

Mit Ecclestone "100 Jahre Nürburgring"

Auch die aktuelle Betreibergesellschaft Capricorn Nürburgring GmbH hatte in diesem Jahr bereits große Zweifel über eine erneute Zusammenarbeit mit Ecclestone geäußert. Formel 1 in Deutschland sei "unter den jetzigen Rahmenbedingungen" schlicht nicht rentabel, sagte Geschäftsführer Carsten Schumacher.

Indes beteuerte Ecclestone, dass er im Rahmen des Insolvenzverfahrens des Nürburgrings vor gut zwei Jahren gerne selbst als Käufer aufgetreten wäre. Nach Meinung des Briten wäre dann alles anders gelaufen.

Letztlich erhielt allerdings Capricorn nach einem höheren Angebot den Zuschlag, was Ecclestone sehr bedauert. "Die Dummheit war: Sie haben wegen zwei Millionen jemanden verloren, der sichergestellt hätte, dass das Rennen dort für 100 Jahre gewesen wäre", erklärte er.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal