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Niki Lauda wettert über Alternativmotor: "Tod für den Sport"

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Niki Lauda wettert  

Alternativmotor ist "der Tod für den Sport"

16.12.2015, 13:13 Uhr | t-online.de

Niki Lauda wettert über Alternativmotor: "Tod für den Sport". Mercedes-Boss Niki Lauda ist der geplante Alternativmotor ein Dorn im Auge. (Quelle: imago/HochZwei)

Mercedes-Boss Niki Lauda ist der geplante Alternativmotor ein Dorn im Auge. (Quelle: HochZwei/imago)

Die Diskussion um den kostengünstigen Alternativmotor in der Formel 1 schlägt weiter hohe Wellen. Nun meldet sich Niki Lauda zu Wort. Der für 2017 geplante Antrieb widerspreche dem jetzigen Reglement und sei daher für Mercedes nicht hinnehmbar. "Das ist für den Sport der Tod", wetterte der Aufsichtsrats-Chef des Rennstalls bei "Servus TV".

In dem Zusammenhang kritisierte Lauda auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. "Es kann nicht sein, dass der Bernie sich einen Motor baut, den beim Helmut (Marko, Red-Bull-Motorsportchef, Anm. d. Red.) in sein Red-Bull-Auto steckt und sie uns dann schlagen. Das ist schwerste Manipulation."

Ecclestone hat Hersteller in der Hand

Zuletzt hatte der Motorsport-Weltrat Ecclestone und auch FIA Präsident Jean Todt die Vollmacht erteilt, wichtige Entscheidungen in der Formel 1 im Alleingang durchzusetzen. Somit hat Ecclestone die Hersteller Mercedes, Ferrari, Renault und Honda in der Hand. Entweder sie liefern bis zum 15. Januar ein Konzept, wie die Motorenformel für 2017 aussehen könnte. Oder aber der Alternativantrieb parallel zum Hybrid-Konzept kommt.

Über die alleinige Entscheidungsbefugnis von Ecclestone und Todt hatte sich auch Ferrari heftig beschwert. Aus Sicht der Hersteller verständlich: Sie haben Unsummen in die Entwicklung des aktuellen V6-Turbo-Hybrid-Motor gesteckt und fürchten nun - allen voran Mercedes - um den Lohn ihrer Arbeit.

Alternativmotor kostet nur ein Drittel des jetzigen Antriebs

Allerdings können sich vor allem die kleineren Teams den teuren Hybrid-Motor nicht mehr leisten und müssten in der Formel 1 über kurz oder lang die Segel streichen. Die Königsklasse würde so zu einer Veranstaltung der Elite-Rennställe verkommen - der sportliche Wert ginge gegen Null. Alleine aus dem Grund muss es eine Lösung geben.

Marko macht daher eine einfache Rechnung auf. Honda habe Red Bull Motoren für 35 Millionen Euro pro Jahr angeboten. Dagegen sei der Alternativmotor mit 1000 PS ein echtes Schnäppchen. "Der kostet in der Entwicklung fünf bis sechs Millionen und soll dann an die Teams für zwischen sechs und acht Millionen Euro weitergegeben werden. Das wäre ein Drittel des jetzigen Motorenbudgets", zitiert "motorsport-total.com" den Österreicher.

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