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Bundesliga: Eintracht Frankfurt besiegt Werder Bremen

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Spielbericht  

Eintracht dreht Kellerduell und schießt Bremen in die Krise

19.12.2015, 17:30 Uhr | sid

Bundesliga: Eintracht Frankfurt besiegt Werder Bremen. Alexander Meier wird (li.) von Assani Lukimya (SV Werder Bremen, re.) beim Abschluss gestört.  (Quelle: imago/Jan Hübner)

Alexander Meier wird (li.) von Assani Lukimya (SV Werder Bremen, re.) beim Abschluss gestört. (Quelle: Jan Hübner/imago)

Werder Bremen überwintert tief in der Krise. Das Team von Trainer Viktor Skripnik verlor auch das Kellerduell der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1), rutschte auf Platz 15 ab - und besiegelte damit die schlechteste Bremer Hinrunde seit 41 Jahren.

Die Frankfurter hingegen verschafften sich etwas Luft und dürfen als Tabellen-14. die Weihnachtsfeiertage immerhin ein wenig genießen.

Claudio Pizarro brachte Bremen zunächst in Führung (29. Minute), Frankfurts Torjäger Alexander Meier erzielte aber postwendend den Ausgleich (31.). Stefan Aigner drehte das Spiel kurz nach dem Wiederanpfiff (48.).

Chancen im Minutentakt - Pizarro trifft

Die 46.000 Zuschauer in der Frankfurter WM-Arena sahen eine unterhaltsame Anfangsphase, in der beide Teams offensiv spielten. Aus den Chancen im Minutentakt durch Frankfurts Aleksandar Ignjovski (6.) und Aigner (8./18.) sowie Bremens Stürmer Anthony Ujah (6.) machte aber keine Mannschaft ein Tor.

Nach gut 20 Minuten wurde Bremen mutiger und versuchte öfter, die unsicher wirkende Frankfurter Innenverteidigung zu Fehlern zu zwingen. Die spielstarken Angreifer Ujah und Pizarro kamen immer wieder gefährlich nahe vor das Tor von Frankfurts Torhüter Lukas Hradecky, ehe der "Altmeister" sein achtes Karriere-Tor gegen die Frankfurter erzielte.

Prompte Antwort von Meier

Die Gastgeber beeindruckte das aber überhaupt nicht: 94 Sekunden später erzielte Meier den Ausgleich per Kopf. Es war sein achtes Saisontor. Nach zuletzt vier Niederlagen, die Trainer Armin Veh zumindest bei den Fans in Bedrängnis gebracht hatten, war der Ausgleich vor der Pause bitter nötig.

Aigner fackelt nicht lang

Die Bremer, die unter der Woche bei Borussia Mönchengladbach ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen waren, wurden nach der Pause kalt erwischt: Aigner traf über den Ex-Frankfurter Felix Wiedwald im Bremer Tor, der in dieser Saison noch nie zu Null gespielt hat, hinweg zur Eintracht-Führung. Auch in der Folge blieben die Gastgeber das spielbestimmende Team, sie verpassten es aber, die Führung frühzeitig auszubauen.

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