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Effenberg greift in Paderborn durch: Spieler rätseln über Maßnahmen

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"Uns wurde nichts gesagt"  

Paderborner Spieler rätseln über Effenbergs Maßnahmen

22.12.2015, 16:46 Uhr | dpa, sid

Effenberg greift in Paderborn durch: Spieler rätseln über Maßnahmen. Paderborn-Trainer Stefan Effenberg mit Spieler Süleyman Koc. (Quelle: imago/osnapix)

Paderborn-Trainer Stefan Effenberg mit Spieler Süleyman Koc. (Quelle: osnapix/imago)

Nach den zuletzt enttäuschenden Ergebnissen hatte Stefan Effenberg beim SC Paderborn hart durchgegriffen und drei Spieler suspendiert. Ihre Kollegen rätseln allerdings, warum das Trio Daniel Brückner, Mahir Saglik und Srdjan Lakic bei Trainer "Effe" nicht mehr erwünscht ist.

Beim 0:0 der Paderborner gegen Fortuna Düsseldorf am Montagabend reagierte der gesperrte Süleyman Koc überrascht, als er beim Sender "Sky" auf die Suspendierungen angesprochen wurde: "Ach so? Uns wurde nichts gesagt. Dass sie für Unruhe gesorgt haben, glaube ich nicht." Und weiter: "Es gab keine richtige Begründung, es hätte jeden treffen können."

Die folgende fieberhafte Suche nach der Wahrheit vor laufenden TV-Kameras hatte komödiantische Züge. "Natürlich wissen sie das. Unter dem Strich steht die Suspendierung. Das ist eine ganz klare Aussage. Wer das nicht versteht, dem kann ich auch nicht helfen", sagte Effenberg. Über die Gründe ließ der einstige Star die Öffentlichkeit weiter im Unklaren.

"Habe keine Lust mehr, auf das Thema zu antworten" 

Die TV-Reporterin ließ daher nicht locker und brachte damit Sportdirektor Michael Born in Erklärungsnot. "Vielleicht hat Sülo das so verstanden", sagte er zu den Äußerungen von Koc. "Wir haben die Spieler bewusst ausgewählt." Die Frage nach dem Warum ging Born dann sichtlich gegen den Strich. "Ich habe keine Lust mehr, auf das Thema zu antworten."

So richtig verstanden hatte aber auch Moritz Stoppelkamp die Maßnahme nicht: "Das waren super Jungens, mit einem tollen Charakter. Da verliert man nicht nur Kollegen, sondern auch Menschen", sagte er, stellte aber direkt danach klar: "Jetzt geht es nur um dem Verein. Ich kann versprechen, dass es kein Horrorszenario geben wird. Wir kommen im neuen Jahr ziemlich schnell aus dem Keller raus."

Schnell noch "was Privates" vom Pressesprecher 

Die Krönung der Wahrheitsfindung ohne Ergebnis war der Kamerawechsel zu Kapitän Marvin Bakalorz. Der steckte just in einem Gespräch mit dem Paderborner Pressesprecher, der möglicherweise eine Sprachregelung weitergab. "Äh, das war was Privates", sagte Bakalorz mit einem Grinsen.

Anschließend bewies er Linientreue: "Das ist von den Verantwortlichen so entschieden worden, da können wir als Spieler nichts ausrichten." Fakt ist: Brückner, Saglik und Lakic sind die ältesten Spieler im Kader, deren Verträge 2016 auslaufen.

Sportlich zeigten sich die Ostwestfalen zwar gegen Düsseldorf verbessert, aber mit der selben Penetranz, die die TV-Reporter gezeigt hatten, hätte es möglicherweise einen Sieg gegeben. Nach den zwei Erfolgen zum Einstand von Effenberg ist der SCP nunmehr seit sieben Spielen ohne Sieg und hat auf den 15. Fortuna drei Punkte Rückstand.

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