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Formel 1: Lauda rechnet mit wachsender Ferrari-Konkurrenz

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Probleme für die Silberpfeile  

Lauda: "Ferrari ist auf dem richtigen Weg"

27.12.2015, 11:14 Uhr | sid

Formel 1: Lauda rechnet mit wachsender Ferrari-Konkurrenz. Laut Niki Lauda kommt es in der neuen Saison besonders auf die ersten drei Rennen an. (Quelle: imago/HochZwei)

Laut Niki Lauda kommt es in der neuen Saison besonders auf die ersten drei Rennen an. (Quelle: HochZwei/imago)

Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda rechnet für das kommende Jahr mit wachsenden Problemen für die Silberpfeile durch Ferrari und Sebastian Vettel. "Ferrari ist auf dem richtigen Weg, um weitere Fortschritte zu machen. Ferrari kann sich einfacher als wir sowohl im Fahrgestell als auch in der Aerodynamik und in der Power Unit verbessern", sagte Lauda im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

"Ferrari ist wieder Ferrari, und das haben wir auch an der Art gesehen, wie das Team von einem Jahr zum anderen an Boden gewonnen hat. Vettel hat uns zu schaffen gemacht, er war schnell, er hat gewonnen. Sein Hunger ist gewachsen", sagte Lauda.

Die ersten drei Rennen würden laut Lauda Informationen über die gesamte Saison 2016 liefern: "Wir waren besser und haben vor allen anderen den Hybrid-Motor mit all seinen Implikationen entwickelt. Doch an diesem Punkt angelangt, reduzieren sich die Besserungsmargen. Wir haben jedoch mehr Erfahrung als die anderen Teams und wissen, wo wir eingreifen können, um die Marge zu verteidigen, die wir bis zum letzten Rennen dieser Saison hatten."

Lauda kontert Ecclestone

Der dreimalige Weltmeister aus Österreich kritisierte zudem Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, der Mercedes und Ferrari als "siamesische Zwillinge" bezeichnet hatte, die seiner Ansicht nach ein Abkommen für die Teilung der Macht in der Königsklasse abgeschlossen hätten. "Ferrari ist für uns ein Rivale, ein großer Rivale, den wir immer besiegen wollen. Man kann daher nicht von einer Allianz sprechen." Auf politischer Ebene und bezüglich großer Themen gibt es zwischen den beiden Autobauern jedoch ähnliche Interessen, mit denen auch Honda und Renault im Einklang sind, "zum Beispiel in Bezug auf Motoren", sagte Lauda.

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