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Bundesliga aktuell: Abstiegskandidaten im Check - wer steigt ab?

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Traditionsklubs müssen zittern  

Abstiegskandidaten im Check: Wer muss runter?

23.01.2016, 08:40 Uhr | mxm, t-online.de

Bundesliga aktuell: Abstiegskandidaten im Check - wer steigt ab?. Wer muss runter? Bremen mit Jannik Vestergaard (Mi.) oder Stuttgart mit Daniel Didavi (li.) und Toni Sunjic? (Quelle: imago/Avanti)

Wer muss runter? Bremen mit Jannik Vestergaard (Mi.) oder Stuttgart mit Daniel Didavi (li.) und Toni Sunjic? (Quelle: Avanti/imago)

Krimi im Keller: Der Abstiegskampf der Bundesliga ist zu einer spektakulären Attraktion geworden. Während an der Spitze der FC Bayern zuletzt einsam seine Kreise zog, war die Spannung am Tabellenende kaum auszuhalten. Am letzten Spieltag 2014/2015 war noch für sechs Teams von Klassenerhalt über Relegation bis Abstieg mit Roter Laterne alles drin - und auch die laufende Saison steuert einem Herzschlagfinale entgegen.

Noch bleiben den Kellerkindern 17 Spieltage Zeit, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. t-online.de nimmt alle Abstiegskandidaten unter die Lupe und wagt zum Start der Rückrunde die Prognose: Welche Klubs müssen den bitteren Gang in die 2. Liga antreten?

FC Ingolstadt (11. Tabellenplatz)

Das Label "Aufsteiger" sorgt automatisch für Hausbesuche des Abstiegsgespensts. Doch Angst vor Geistern braucht das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl nicht zu haben. Die Ingolstädter bestachen in der Hinrunde durch eine exzellente Defensive und kassierten nur 18 Gegentore - besser ist nur der FC Bayern. Elf eigene Treffer sind dagegen Liga-Tiefstwert. Abhilfe schaffen soll hier Stürmer und Rekordtransfer Dario Lezcano (für 2,5 Millionen Euro vom FC Luzern). Abstiegsgefahr: gering.

FC Augsburg (12.)

Bei den Europa-Debütanten machte sich die Doppelbelastung stark bemerkbar, selbst Leistungsträgern wie Daniel Baier ging die Konstanz abhanden. Doch zuletzt brachte Coach Markus Weinzierl sein Team wieder in die Spur. Highlights in der Europa League wie gegen den FC Liverpool können erneut schlauchen, aber auch beflügeln. Im Winter investierte der FCA vier Millionen Euro - viel Geld für seine Verhältnisse. Besonders bemerkenswert: Mit dem 24-jährigen Jeffrey Gouweleeuw wurde der Kapitän und Abwehrchef des AZ Alkmaar abgeworben. Abstiegsgefahr: sehr gering.

SV Darmstadt 98 (13.)

Vor der Saison galten die Lilien als Absteiger Nummer eins - daran ändert auch die bravouröse Hinrunde nichts. Nach einem starken Beginn ließ Darmstadt ebenso stark nach und holte aus den letzten acht Spielen nur einen Sieg. Die Entwicklung erinnert an den SC Paderborn, der letzte Saison erst auftrumpfte, dann aber doch abstieg. Auch in der Rückrunde dürfte Trainer Dirk Schuster einen wenig ansehnlichen, jedoch für die Gegner unangenehmen Fußball spielen lassen. Darmstadt-typisch wird es bis zum Schluss spannend bleiben, doch das nächste Wunder wäre ebendies: ein Wunder. Abstiegsgefahr: sehr hoch.

Eintracht Frankfurt (14.)

Die Diva vom Main machte ihrem Spitznamen alle Ehre. Verdiente Erfolge wechselten sich mit blutleeren Auftritten ab. Die Baustellen wurden klar angesprochen, doch mit Marco Fabian (von Deportivo Guadalajara) kam eine Wundertüte, mit Kaan Ayhan (FC Schalke 04) ein Innen-, kein Außenverteidiger wie gewünscht, und Szabolcs Huszti (Changchun Yatai) ist bei aller Bundesliga-Erfahrung kein jugendlicher Flügelflitzer mehr. Armin Veh wird auch weiterhin alle Hände voll zu tun haben, die Adler vom Sturzflug abzuhalten. Abstiegsgefahr: hoch.

VfB Stuttgart (15.)

Mit Ex-Coach Alexander Zorniger und dessen "alternativlosem" Offensivfußball schoss der VfB 22 Tore, die meisten aller Abstiegskandidaten - wurde mit 37 Gegentreffern aber auch zur Schießbude der Liga. Unter Nachfolger Jürgen Kramny gewann der VfB an defensiver Stabilität, holte aus vier Spielen fünf Punkte und verlor nur bei Borussia Dortmund. Sollte der Trend andauern, ohne dass durchaus vorhandene Offensivqualität eingebüßt wird, stehen die Schwaben am Ende über dem Strich. Wichtige Faktoren sind dabei nicht die Neuzugänge Kevin Großkreutz (ohne Spiel von Galatasaray Istanbul) und Artem Krawets (Dynamo Kiew), sondern die zügige Genesung von Daniel Ginczek und eine anhaltende Form von Daniel Didavi. Abstiegsgefahr: mittel.

Werder Bremen (16.)

Werder holte als einziges Team keinen Sieg aus den letzten fünf Spielen. Nach der schlechtesten Hinrunde seit über 40 Jahren macht wenig Hoffnung auf bedeutsame Besserung. Für hochkarätige Neuzugänge fehlt zudem das Geld, das bestehende Personal muss es richten. Dabei ruhen die Hoffnungen darauf, dass Claudio Pizarro mehr sein kann als nur Stimmungsaufheller und Erinnerung an bessere Tage. Doch dem spannenden Sturmduo Pizarro und Anthony Ujah fehlt die Unterstützung, kreativer Spielaufbau existiert an der Weser praktisch nicht. Trainer Viktor Skripnik wird Fußball arbeiten lassen müssen, um nicht abzurutschen. Abstiegsgefahr: sehr hoch.

Hannover 96 (17.)

Ehemalige Bremer Helden sollen in Niedersachsen die Rettung ermöglichen, doch ihre Äußerungen geben Anlass für Zweifel: Trainer Thomas Schaaf spricht offen über einen Gang in die 2. Liga, Neuzugang Hugo Almeida sieht sich bei nur "50, 60 Prozent". Dass die Hinrunde enttäuschend lief, zeigen die Winter-Einkäufe für 5,6 Millionen Euro. Ob aber Adam Szalai, der bei 1899 Hoffenheim in der Hinrunde nur auf 106 Liga-Minuten kam, oder eben Almeida die erhofften Verstärkungen sind, bleibt abzuwarten. Abstiegsgefahr: sehr hoch.

1899 Hoffenheim (18.)

Der Glanz des aufregenden Neuen ist im achten Bundesliga-Jahr aus dem Kraichgau verschwunden. Mit nur zwei Siegen geht die TSG vom letzten Startplatz ins Abstiegsrennen. Hoffnung machen der erfahrene Coach Huub Stevens, der im Vorjahr Nachbar Stuttgart rettete, und sieben Unentschieden, die zeigen, dass oftmals nicht viel fehlt, um besser abzuschneiden. Entsprechend sind keine großen personellen Veränderungen nötig, sondern das oft beschworene Umlegen des Schalters. Abstiegsgefahr: hoch.

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