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Niederlage in Mainz: Gladbach schlittert in Minikrise

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Flautensturm, wacklige Abwehr  

Schubert schlittert mit Gladbach in Minikrise

31.01.2016, 07:35 Uhr | t-online.de

Niederlage in Mainz: Gladbach schlittert in Minikrise. Gladbachs Trainer André Schubert gestikulierte wild am Spielfeld, letztlich ohne Erfolg. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Gladbachs Trainer André Schubert gestikulierte wild am Spielfeld, letztlich ohne Erfolg. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Trainer Andre Schubert war in in der Hinrunde der gefeierte Mann bei Borussia Mönchengladbach, führte die Fohlen nach dem verkorksten Saisonstart bis auf den vierten Tabellenplatz. Doch von der Euphorie ist nach der unglücklichen 0:1-Niederlage in Mainz nicht mehr viel zu spüren.

Die Gladbacher erwischten mit der zweiten Pleite in Folge nicht nur einen Fehlstart in die Rückrunde. Für die Borussen war es auch die fünfte Niederlage in den letzten sechs Pflichtspielen.

Gladbach hadert mit vergebenen Chancen

Dabei hätte Gladbach durchaus einen Punkt verdient gehabt. Sportdirektor Max Eberl haderte mit den vergebenen Chancen: "Eigentlich müssen wir als Sieger vom Platz gehen. Wir hatten genug Torchancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Aber wir haben uns leider nicht belohnt", sagte er.

Schubert ergänzte: "Wir hatten nach dem Gegentor noch sehr klare Torchancen, und wenn du dann keins machst, ist das natürlich ärgerlich. Insgesamt müssen alle cooler werden", analysierte er. Die besten Chancen der Gladbacher vergab Raffael, der in der 35. und 72. Minute am glänzend aufgelegten Mainzer Keeper Loris Karius scheiterte.

Zweitschlechteste Abwehr der Liga

Das eigentliche Problem der Gladbacher, die in Mainz ohne sieben Stammspieler auskommen mussten, ist aber die wacklige Abwehr. Mit 34 Gegentoren stellen die Niederrheiner die zweitschlechteste Abwehr der Liga.

Trotzdem will Schubert am offensiven System - was natürlich mehr Raum für den Gegner und Druck auf die eigene Abwehr mit sich bringt - festhalten. "Wir müssen jetzt einfach dran bleiben und weiter so spielen. Dann bin ich davon überzeugt, dass wir auch wieder gewinnen werden."

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