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Sieg in Darmstadt: Schalke trotzt dem Breitenreiter-Rummel

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"Sind ein eingeschworener Haufen"  

Schalke-Spieler trotzen dem Breitenreiter-Rummel

31.01.2016, 20:32 Uhr | t-online.de

Sieg in Darmstadt: Schalke trotzt dem Breitenreiter-Rummel. Shake hands mit Trainer André Breitenreiter: Auch Torschütze Sané trumpfte in Darmstadt groß auf. (Quelle: AP/dpa)

Shake hands mit Trainer André Breitenreiter: Auch Torschütze Sané trumpfte in Darmstadt groß auf. (Quelle: AP/dpa)

Aus Darmstadt berichtet Nico Herold

Kurz vor Schluss entlud sich dann noch einmal die ganze Anspannung bei den Spielern des FC Schalke 04. Slobodan Rajkovic hatte knapp fünf Minuten vor Ende des ungefährdeten 2:0 (1:0)-Sieges der Königsblauen beim SV Darmstadt 98  Max Meyer unsanft von den Beinen geholt. Und auf einmal standen alle elf S04-Spieler samt Torwart Ralf Fährmann um den Lilien-Verteidiger und geigten ihm gehörig die Meinung. Spätestens dort wurde deutlich: Bei den Königsblauen hatte sich in den vergangenen Tagen so einiges angestaut. Und das musste einfach raus.

Dabei stand die gesamte Woche – trotz der Heim-Pleite gegen Werder Bremen – gar nicht die Mannschaft im Fokus. Sondern Trainer André Breitenreiter. Der wurde vom TV-Sender Sky unter der Woche ziemlich scharf kritisiert. Im Verein würde es rumoren, hieß es da. Außerdem hätte es sich der Trainer jetzt schon mit vielen im Klub verscherzt.

Breitenreiter vom Thema genervt

Breitenreiter selbst wollte dazu aber nach dem Sieg in Darmstadt nichts sagen. Für ihn zählte lediglich das Erfolgserlebnis. "Es ging nur um die Punkte. Um nichts anderes", betonte er und fügte hinzu: "Für uns war heute ausschließlich wichtig, dass wir in die Erfolgsspur zurückkehren.“ Weitere Fragen zu dem Thema blockte der 42-Jährige, der die Berichterstattung als "Rufschädigung" bezeichnet hatte, konsequent ab. Es nervte ihn - das war unübersehbar.

Umso mehr redeten dafür seine Spieler. Und das mit deutlichen Worten. "Wir wollen uns nicht beeinflussen lassen. Wir gehen unseren Weg, egal was von außen kommt", stellte Ralf Fährmann klar. Der Keeper hatte sich bereits unter der Woche mit einem Eintrag auf Instagram klar für seinen Trainer positioniert.

Geis: "Jeder steht für jeden ein"

Johannes Geis, der in der ersten Halbzeit mit einem Freistoß den Pfosten traf, stellte sich ebenso auf die Seite von Breitenreiter. "Der Trainer erreicht uns. Wenn er uns nicht erreichen würde, hätten wir nicht so ein Spiel gemacht", sagte der Mittelfeldspieler. Worte, die beim Schalker Coach runtergehen dürften wie Öl.

Und obwohl alle Schalker Spieler das Thema eigentlich lieber klein reden wollten, war zu erkennen, dass vielleicht gerade dieser Rummel um den Trainer noch mal ein paar Prozentpunkte mehr aus der Mannschaft heraus gekitzelt hatte. Geis gab zumindest zu: "Das wollten wir nicht auf uns sitzen lassen. Heute hat jeder gesehen, wie wir spielen, wie wir uns anfeuern. Jeder steht für jeden ein."

Sané erneut stark

Genau auf diese Tugenden kam es auf dem schwer bespielbaren Rasen am Darmstädter Böllenfalltor auch an. Geis brachte es auf den Punkt: "Wir können kämpfen. Das war das Rezept zum Sieg." Denn gerade in der ersten Halbzeit, als den Königsblauen nicht viel gelang, brauchte das Team um Kapitän Klaas-Jan Huntelaar sehr viel Geduld. Erst das Tor von Max Meyer kurz vor der Halbzeit befreite die Knappen von ihren Sorgen. Nach dem zweiten Treffer durch den enorm starken Leroy Sané (53. Minute) war die Partie dann gelaufen.

Die Schalker hätten im Anschluss sogar noch höher gewinnen können. Meyer, Sané und der eingewechselte Pierre-Emil Höjbjerg vergaben aber beste Gelegenheiten. Der Sieg war in der zweiten Halbzeit jedoch nie gefährdet, da der Aufsteiger aus Darmstadt offensiv nicht viel anzubieten hatte.

Breitenreiter gehört zum "eingeschworenen Haufen"

Aber einfach so runterspielen kam für die Schalker nicht in Frage. Denn die Emotionen waren die ganze Spielzeit über da. Und die entluden sich nach dem Rajkovic-Foul an Meyer so richtig. Die Szene sollte dabei auch demonstrieren, was Fährmann nach dem Spiel betonte: "Wir sind ein eingeschworener Haufen.“ Und zu dem gehört für die Spieler definitiv auch Breitenreiter.

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