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Di Montezemolo: Sturz hat Michael Schumacher zerstört

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"Sturz hat ihn kaputt gemacht"  

Di Montezemolo: Keine guten Neuigkeiten von Schumacher

05.02.2016, 18:00 Uhr | dpa

Di Montezemolo: Sturz hat Michael Schumacher zerstört. Michael Schumacher (links) und Luca di Montezemolo - hier ein Archivbild von 2005: Beide verbindet eine enge Freundschaft. (Quelle: dpa)

Michael Schumacher (links) und Luca di Montezemolo - hier ein Archivbild von 2005: Beide verbindet eine enge Freundschaft. (Quelle: dpa)

Der ehemalige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat sich bei einer Podiumsveranstaltung in Mailand zum Zustand von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher geäußert. Er habe Neuigkeiten, aber die seien leider nicht gut, sagte der 68 Jahre alte Italiener, ohne weitere Details zu nennen.

Ex-Präsident von Ferrari 
Montezemolo spricht über Michael Schumacher

Luca di Montezemolo hat schlechte Nachrichten für die Fans der Formel-1-Legende. Video

Schumachers Managerin Sabine Kehm wollte die Aussagen von di Montezemolo auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht kommentieren.

Mehrere Monate im Koma

Schumacher hat sich bei einem Ski-Unfall vor über zwei Jahren am 29. Dezember 2013 schwere Kopfverletzungen zugezogen. Er befindet sich seit September 2014 weiterhin abgeschirmt von der Öffentlichkeit zur Rehabilitation zuhause in seiner Wahlheimat am Genfer See. "Leider hat ihn ein zufälliger Sturz auf Skiern kaputt gemacht", meinte di Montezemolo.

Der siebenmalige Weltmeister war im Skigebiet oberhalb von Méribel mit dem Kopf auf einen Stein geschlagen und hatte sich trotz Helmes ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er kämpfte tagelang um sein Leben und lag mehrere Monate im künstlichen Koma im Universitätskrankenhaus von Grenoble.

Details über Gesundheitszustand nicht bekannt

Offizielle und verlässliche Angaben über Schumachers Zustand hat wenn, dann nur Kehm verlauten lassen, nachdem es am Tag nach dem Unfall noch eine Pressekonferenz mit den behandelnden Ärzten gegeben hatte.

Kurz vor Weihnachten 2015 hatte Kehm einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach der mittlerweile 47 Jahre alte Schumacher wieder gehen könne. Stets hieß es, es gebe nur dann Mitteilungen, wenn sich der Zustand des zweifachen Familienvaters deutlich verändere.

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