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Kein Druck auf die Bayern: BVB lässt in Berlin Punkte liegen

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Spielbericht  

Kein Druck auf die Bayern: BVB lässt in Berlin Punkte liegen

06.02.2016, 17:31 Uhr | sid

Kein Druck auf die Bayern: BVB lässt in Berlin Punkte liegen. Dortmunds Sokratis (re.) hält Berlins Vedad Ibisevic am Arm. (Quelle: dpa)

Dortmunds Sokratis (re.) hält Berlins Vedad Ibisevic am Arm. (Quelle: dpa)

Borussia Dortmund hat die Chance verpasst, den Druck auf Bayern München zu erhöhen und das Meisterrennen vielleicht doch noch einmal spannend zu machen. Das Team von Trainer Thomas Tuchel musste sich im Spitzenduell beim Tabellendritten Hertha BSC mit einem leistungsgerechten 0:0 begnügen.

Mit dem Unentschieden verteidigte Dortmund zumindest seinen Zehn-Punkte-Vorsprung auf die Hertha, die sich das Remis in ihrem 1100. Bundesligaspiel mit einer spielstarken ersten Halbzeit verdiente.

Das Olympiastadion war erstmals in dieser Saison mit 74.244 Zuschauern bis unters Dach gefüllt. Prominenter Besucher war der portugiesische Startrainer José Mourinho, der auf Einladung von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke das Spiel live verfolgte. Mourinho sah eine Anfangsphase, die überraschend von den Gastgebern bestimmt wurde.

Die Berliner versteckten sich nicht und suchten mit schnellem Direktspiel immer wieder den Weg nach vorne. Vladimir Darida (4. Minute) und Abwehrspieler John Anthony Brooks (21.), der unter der Woche seinen Vertrag beim Hauptstadtklub bis 2019 verlängert hatte, vergaben beste Möglichkeiten zur Hertha-Führung.

Reus in der Startelf, aber kaum zu sehen

Dortmund tat sich unheimlich schwer, auf Betriebstemperatur zu kommen. Nationalspieler Marco Reus, der nach überstandener Viruserkrankung in die Startelf zurückgekehrt war, trat in der ersten Halbzeit kaum in Erscheinung. Dabei hatte BVB-Trainer Thomas Tuchel vor dem Spiel noch betont, er wolle aus Reus auf dem Rasen "ein Monster" machen. Erst als sich Innenverteidiger Mats Hummels verstärkt in die Offensive einschaltete, wurden die Gäste etwas gefährlicher.

Die Dortmunder schienen in der Kabine großen Gesprächsbedarf zu haben, denn zur zweiten Halbzeit erschienen die Gelb-Schwarzen leicht verspätet. Der BVB trat nun aber deutlich aggressiver auf, und Henrich Mchitarjan hatte in der 49. Minute die Führung auf dem Fuß. Die Berliner kamen dagegen kaum noch in die gegnerische Hälfte, bei einem sehenswerten Konter in der 78. Minute hätte Stürmer Salomon Kalou aber das 1:0 erzielen müssen.

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