Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Andreas Christensen verzückt Borussia Mönchengladbach

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Dänischer Doppelpacker"  

Chelsea-Juwel Christensen verzückt die Borussia

06.02.2016, 12:30 Uhr | sid

Andreas Christensen verzückt Borussia Mönchengladbach. Andreas Christensen schlägt gegen Werder doppelt zu.  (Quelle: imago/Koivenbach)

Andreas Christensen schlägt gegen Werder doppelt zu. (Quelle: Koivenbach/imago)

Nach seiner Tor-Premiere für Borussia Mönchengladbach begnügte sich Andreas Christensen mit einem einzigen deutschen Wort. "Unglaublich", sagte der 19-Jährige mit leicht dänischem Akzent, dann wechselte er zurück ins Englische. Dort fühlt sich die Leihgabe des FC Chelsea ganz offenbar wohler - noch.

Beim 5:1 (2:0) gegen Werder Bremen ließ der Däne ohnehin lieber Taten sprechen. "Andreas Christensen geht an Karneval als Matchwinner", twitterte die Borussia nach Schlusspfiff über den Mann des Abends, der Gladbach mit seinem Doppelpack wieder auf Champions-League-Kurs gebracht hatte. Trainer André Schubert lobte seinen "super Innenverteidiger" als "einfach guten Fußballer".

Einer von 34 Leihspielern der Blues

Seit Saisonbeginn ist Christensen für zwei Jahre von Chelsea ausgeliehen, schon mit 16 war er von Kopenhagen nach London gegangen. "Hätte ich diesen Schritt nicht gewagt, wäre Gladbach vielleicht nie auf mich aufmerksam geworden", sagte er nach seinen ersten beiden Liga-Toren. Derzeit ist er einer von 34 Leihspielern der Blues, die sich auf der gesamten Welt verteilen.

Bei der Borussia ist er längst eine feste Größe. Wurde er nach seinem verpatzten Liga-Debüt am ersten Spieltag bei Borussia Dortmund (0:4) noch hart kritisiert und auf die Bank gesetzt, hat er unter Schubert keine einzige Pflichtspiel-Minute mehr verpasst. In Abwesenheit von Martin Stranzl ist er längst zum Abwehrchef geworden - und nun sogar zum "Torjäger".

Alle wollen Christensen halten

Als Gladbach beim Stand von 3:1 einen Elfmeter erhielt, forderten einige Fans sogar Christensen als Schützen. Drei Tore wären dann aber wohl doch ein wenig zu viel des Guten gewesen. "Der Gedanke daran ist mir erst gar nicht gekommen", sagte der dänische Doppelpacker bescheiden: "Raffael schießt bei uns die Elfmeter. Er weiß schließlich, was er macht."

Kein Wunder also, dass Gladbach auf einen langfristigen Verbleib des Abwehrspielers hofft. "Ich würde es sehr begrüßen, wenn er ganz lange bei der Borussia bleiben würde", sagte Schubert über seinen Dauerbrenner, betonte aber auch: "Das ist die Baustelle von Max Eberl. Ich kann nur meine Wünsche äußern."

Gladbachs Blick richtet sich nach dem Fehlstart in die Rückrunde nun wieder nach oben, die beiden Niederlagen gegen Dortmund und Bremen sind abgehakt. "Es war für uns nur eine Frage der Zeit. Die Mannschaft wirkte zuletzt immer frischer", sagte Schubert durchaus erleichtert: "Wichtig war es, Ruhe zu bewahren." 


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal