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SCP-Boss über Effenberg: "Weitere Zusammenarbeit schwierig"

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Effenberg droht das Aus  

SCP-Präsident: "Weitere Zusammenarbeit schwierig"

13.02.2016, 11:31 Uhr | t-online.de

SCP-Boss über Effenberg: "Weitere Zusammenarbeit schwierig". Für Paderborns Trainer Stefan Effenberg wird die Luft immer dünner.  (Quelle: dpa)

Für Paderborns Trainer Stefan Effenberg wird die Luft immer dünner. (Quelle: dpa)

Trainer Stefan Effenberg hat trotz der 0:4-Niederlage seines SC Paderborn gegen den 1. FC Kaiserslautern seinen Rücktritt ausgeschlossen. "Ich bin davon überzeugt, auch nach so einem Spiel", antwortete Effenberg im TV-Sender Sky auf die Frage, ob er das Ruder noch herumreißen könne.

Allerdings betonte der frühere Ausnahmefußballer, der in Paderborn im vergangenen Herbst sein erstes Trainer-Engagement im Profifußball angetreten hatte, dass er die hohe Pleite erstmal sacken lassen wolle.

"Effe raus"-Rufe im Stadion

Dennoch wird die Lage für den "Tiger" immer prekärer. Nach der Klatsche gegen die Roten Teufel blieb der Trainer-Novize mit dem Bundesliga-Absteiger zum neunten Mal in Folge ohne Sieg. Dem SCP (17 Punkte) droht damit noch am 21. Spieltag der Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz. Erstmals erschallten sogar "Effe raus"-Rufe im Stadion.

"Besseres Freundschaftsspiel"

SCP-Präsident Wilfried Finke war völlig schockiert ob der Leistung der Ostwestfalen. "Das ist ein besseres Freundschaftsspiel. Ich habe keinen Abstiegskampf gesehen. Mit dieser Leistung werden wir die Klasse nicht halten", zitiert die "Bild"-Zeitung Finke, den sie telefonisch auf Mallorca erreichte.

Und weiter in Richtung Effenberg: "In der Konstellation wird es schwierig, weiter zusammenzuarbeiten, um die Klasse zu halten." Man brauche aber noch Zeit zum nachdenken. "An diesem Wochenende wird keine Entscheidung fallen", sagte Finke.

Effenberg fehlt beim Training

Effenberg selbst leitete am Samstag das Auslaufen nicht, war aber vor Ort. Nach der Partie war der frühere Weltklassespieler noch völlig konsterniert gewesen. "Das hängt in den Klamotten drin. Wir haben völlig verdient 0:4 verloren. Der eine oder andere kann mit der Situation vielleicht nicht umgehen", sagte er. Die Niederlage sei "sehr schmerzvoll", wiederholte der frühere Nationalspieler mehrfach.

"Kaiserslautern hat uns teilweise vorgeführt. Wenn du die Tugenden, die du im Abstiegskampf brauchst, nicht reinwirfst, hast du im Profifußball keine Chance", so der 47-jährige Effenberg weiter: "Der Kopf war zu."

Finke: Effe muss liefern

Effenberg kündigte an, möglichst schnell mit Klub-Boss Finke Kontakt aufnehmen zu wollen. Nach der sportlichen Talfahrt und der "Penis-Affäre" um Nick Proschwitz hatte der Präsident den Druck auf Effenberg, der erst seit Oktober im Amt ist, bereits deutlich erhöht und den Coach aufgefordert, "zu liefern. Denn wenn er nicht liefert, steigen wir ab."

Nun ist das vorzeitige Aus für Effenberg wahrscheinlich. Und Paderborn droht nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Mai 2015 der nächste Tiefschlag.

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