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1899 Hoffenheim - FSV Mainz: Erfolgreiches Heimdebüt für Nagelsmann

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Spielbericht  

Erfolgreiches Heimdebüt für Nagelsmann mit der TSG 1899

21.02.2016, 08:46 Uhr | dpa

1899 Hoffenheim - FSV Mainz: Erfolgreiches Heimdebüt für Nagelsmann. Hoffenheims Philipp Ochs (re.) und der Mainzer Christian Clemens im Duell (Quelle: dpa)

Hoffenheims Philipp Ochs (re.) und der Mainzer Christian Clemens im Duell (Quelle: dpa)

Trainer-Novize Julian Nagelsmann hat bei 1899 Hoffenheim ein begeisterndes Heimdebüt gegeben. Der 28-Jährige feierte mit dem Abstiegskandidaten beim 3:2 (1:1) gegen den FSV Mainz 05 den zweiten Saisonheimsieg in der Bundesliga und schöpft neue Hoffnung.

Vor 24.019 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena hatte zunächst John Cordoba (11. Minute) für die Gäste getroffen. Nadiem Amiri (13.) und zweimal Mark Uth (68./76.) brachten die angriffslustigen Kraichgauer mit 3:1 in Führung, ehe Jairo Samperio (78.) noch verkürzte. Für die Rheinhessen war es nach zuvor drei Siegen in Serie ein Rückschlag im Kampf um die Europa-League-Plätze.

Cordoba entwischt seinem Bewacher

Nagelsmann hatte am vergangenen Wochenende beim 1:1 in Bremen seine Premiere als jüngster Chefcoach der Erstliga-Historie gefeiert. Im Duell der beiden laufstärksten Teams überzeugten die Hoffenheimer nun mit viel Offensivgeist. Sie stellten mit diesem Erfolg zudem den Anschluss zum Relegationsplatz wieder her.

Die TSG hatte die Kampagne "Alle gegen Einen - Alle gegen den Abstieg" ausgerufen - und legte wild entschlossen los. Der Rückschlag erfolgte aber schnell: Bei einem Konter entwischte der kolumbianische Stürmer Cordoba seinem Bewacher Fabian Schär und tunnelte Torhüter Oliver Baumann. Doch nur zwei Minuten glich Jungstar Amiri auf Zuspiel von Eduardo Vargas aus.

Mainz hat kaum Zeit

Der Mainzer Trainer Martin Schmidt hatte seine Abwehr umstellen müssen: Für Stefan Bell (Knieverletzung) und den gesperrten Giulio Donati kamen Alexander Hack und Daniel Brosinski. Die Hintermannschaft des FSV hatte bei dem munteren Schlagabtausch kaum Zeit, sich zu finden. Im Vergleich zur Amtszeit von Huub Stevens ("Die Null muss stehen") stürmten die Hoffenheimer so elan- und fantasievoll, als hätte Nagelsmann einen Nicht-Angriffs-Befehl aufgehoben.

Nach einer halben Stunde hätte der bisherige A-Jugend-Coach der TSG beinahe erneut gejubelt: Schiedsrichter Günter Perl pfiff die Hoffenheimer zurück, nachdem Keeper Loris Karius mit seinem Mitspieler Leon Balogun und Vargas kollidierte. Beim Schuss von Mark Uth weit außerhalb des Strafraums kullerte der Ball ins Netz, aber der Referee gab den Treffer nicht.

Für Konter anfällig

Die Handschrift von Nagelsmann war unverkennbar, für Konter blieb seine Mannschaft jedoch anfällig. In der 40. Minute musste Baumann in höchster Not gegen Christian Clemens retten.

Nach der Pause schienen sich die Mainzer zunächst besser auf den offensiven Gegner eingestellt zu haben. Dann aber schlug der bisherige Bankdrücker Uth zweimal zu. Glück hatte Hoffenheim, als Niklas Süle nach einem Schuss von Fabian Frei auf der Linie rettete. Nach dem Anschlusstreffer durch Samperio hatten die Hoffenheimer noch bange Minuten zu überstehen.

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