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Eklat in Leverkusen: Schmidt widersetzt sich - Zwayer unterbricht

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Völler: "Fordere eine Erklärung"  

Schmidt widersetzt sich und sorgt für Eklat

21.02.2016, 19:00 Uhr | sid

Eklat in Leverkusen: Schmidt widersetzt sich - Zwayer unterbricht. Schiedsrichter Felix Zwayer wird von Leverkusener Spielern bedrängt. (Quelle: dpa)

Schiedsrichter Felix Zwayer wird von Leverkusener Spielern bedrängt. (Quelle: dpa)

Eklat während der Bundesliga-Partie Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund (0:1): Das Topspiel war für neun Minuten unterbrochen, weil Bayer-Trainer Roger Schmidt nach dem 0:1 durch Pierre-Emerick Aubameyang (64. Minute) trotz Anweisung des Schiedsrichters Felix Zwayer nicht den Innenraum verlassen wollte.

Schmidt hatte sich anschließend zum wiederholten Male mit dem Vierten Offiziellen Christoph Bornhorst angelegt, als es Zwayer zu viel wurde. Schmidt weigerte sich aber offenbar, den Innenraum zu verlassen, woraufhin der Unparteiische das Spiel unterbrach und in den Katakomben verschwand.

Bayer-Routinier Stefan Kießling hatte seinen Coach zuvor zweimal auf den Ernst der Lage hingewiesen, doch der Bayer-Coach war unbelehrbar.

Strittige Szene der Auslöser

Der 48-Jährige hatte sich zuvor wohl darüber aufgeregt, dass der Freistoß von Matthias Ginter, der zum Führungtreffer der Gäste führte, viel zu weit vor dem Ort des Geschehens ausgeführt wurde. Nach neun Minuten wurde die Partie fortgeführt, Schmidt verfolgte den Rest der Partie außerhalb seines eigentlichen Arbeitsplatzes.

Völler: "Das war völlig unnötig"

Bayers Sportdirektor Rudi Völler kritisierte Felix Zwayer hart. "Der Schiedsrichter meinte, es etwas spannender machen zu müssen. Über die Entscheidung kann man diskutieren, aber das kann man Roger Schmidt auch vernünftig erklären. Das Spiel zu unterbrechen und so eine Hektik reinzubringen, war völlig unnötig", sagte er bei Sky.

Einmal in Rage, wütete Völler weiter. "Ich verlange von Herrn Zwayer, dass er das unserem Trainer erklärt." Stattdessen habe der Schiedsrichter Leverkusen einen klaren Handelfmeter verweigert, echauffierte sich der Weltmeister von 1990. "Er hat sich ja revanchiert. Deshalb hat er den Elfmeter nicht gepfiffen", so Völler.

Angesprochen auf mögliche sportgerichtliche Konsequenzen sagte Völler süffisant: "Ob der Herr Zwayer jetzt gesperrt wird, weiß ich nicht. Ich kann es mir aber nicht vorstellen."

Schmidt: "Habe meiner Mannschaft geschadet"

Schmidt selbst zeigte sich gut neine Stunde nach Abpfiff reuig. "Da bin ich zu stur gewesen und habe zu emotional reagiert. Damit habe ich meiner Mannschaft geschadet", sagte der Bayer-Coach."Wir sind durch ein irreguläres Tor in Rückstand geraten. Ich habe den vierten Offiziellen darauf hingewiesen. Es war sicherlich ein Fehler von mir. Dennoch habe ich mir gewünscht, dass der Schiedsrichter mir einmal erklärt, warum ich auf die Tribüne muss", sagte der 48-Jährige.

Rückendeckung von Fandel

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel Referee hat währenddessen Zwayer Rückendeckung gegeben. "Zwayer hat in der Situation nach dem Dortmunder Treffer regeltechnisch richtig entschieden. Wenn sich ein Spieler oder eben der Trainer nach einem Platzverweis weigert, den Innenraum zu verlassen, ist die Spielunterbrechung und die Androhung eines Abbruchs die richtige Entscheidung", wurde Fandel in einer Mitteilung des DFB zitiert.

Im Regelheft des DFB heißt es in Regel 5: "Der Schiedsrichter hat Maßnahmen gegen Teamverantwortliche zu ergreifen, die sich nicht verantwortungsbewusst verhalten, wobei er sie vom Spielfeld und dessen unmittelbarer Entfernung entfernen lassen darf." Zudem hat ein Schiedsrichter "die Partie bei einem Vergehen oder aus einem anderen Grund nach seinem Ermessen zu unterbrechen, vorübergehend auszusetzen oder ganz abzubrechen".

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