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Nach Pleite beim BVB: Sebastian Rudy hadert mit Platzverweis

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"Meiner Meinung nach kein Rot"  

Nach Pleite beim BVB: Rudy hadert mit Platzverweis

29.02.2016, 06:23 Uhr | dpa, sid

Nach Pleite beim BVB: Sebastian Rudy hadert mit Platzverweis. War mit seiner Roten Karte nicht einverstanden: Hoffenheims Sebastian Rudy. (Quelle: imago/Eibner)

War mit seiner Roten Karte nicht einverstanden: Hoffenheims Sebastian Rudy. (Quelle: Eibner/imago)

Sebastian Rudy von 1899 Hoffenheim kann seinen Platzverweis in der 58. Minute nach dem 1:3 gegen Borussia Dortmund noch immer nicht nachvollziehen. "Ich hätte nicht gedacht, dass es Rot ist. Ich wollte den Ball spielen und in dem Moment spitzt Aubameyang den Ball weg und ich komme zu spät von hinten", sagte der 1899-Kapitän.

Der Schiedsrichter habe sich erst an die Brusttasche gegriffen, wo er die gelbe Karte vermutete. "Ich weiß nicht, wieso er dann die Rote Karte gegeben hat. Klar war es ein taktisches Foul, aber ich wollte nicht den Mann erwischen, sondern zum Ball gehen. Meiner Meinung nach war das keine Rote Karte, aber man muss die Entscheidung vom Schiedsrichter akzeptieren", so Rudy weiter.

Baumann schlägt sich auf Rudys Seite

1899-Keeper Oliver Baumann schlug in dieselbe Kerbe wie sein Teamkollege. "Rudy will Aubameyang einfach nur stoppen, ich glaube nicht, dass es ihm großartig weh getan hat. Heute war mehr drin. Die Mannschaft hat den Matchplan überragend umgesetzt. Aber letztendlich hat die Rote Karte das Spiel entschieden - bitter für uns", sagte er.

Nagelsmann dennoch zufrieden mit seinem Team

Hoffenheims Jung-Trainer Julian Nagelsmann schwärmte derweil von der ersten Halbzeit, in der seine Elf dem Favoriten auf Augenhöhe begegnet war und dem BVB das erste Gegentor nach 418 Minuten zugefügt hatte.

Kritik wollte der 28-Jährige auch nach der ersten Hoffenheimer Niederlage unter seiner Regie nicht üben. "Ich bin weit davon entfernt, meiner Mannschaft Vorwürfe zu machen", sagte Nagelsmann.

Zum Platzverweis von Rudy wollte er sich nicht äußern. "Wenn man so spät die Tore kriegt, ist das psychologisch gesehen natürlich eklig. Doch die Mannschaft hat wieder bis zum Schluss gerackert und gerade in der ersten Halbzeit war ich hochzufrieden - unser Plan ist über weite Strecken des Spiels aufgegangen", so Nagelsmann weiter.

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