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Sportpolitik - "Spiegel": Jusitz will Freiheitsstrafen bei Wettbetrug

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Sportpolitik  

"Spiegel": Jusitz will Freiheitsstrafen bei Wettbetrug

05.03.2016, 11:51 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - Sportwettbetrug und Manipulationen von sportlichen Wettbewerben sollen in Deutschland künftig mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren geahndet werden können.

Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, über den das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Demnach plant das Justizministerium, all jene zu bestrafen, die Geld oder anderweitige Vorteile für Manipulationen anbieten oder annehmen.

Dabei werden ausdrücklich auch Trainer und Sportler vom Profi bis zum Amateur einbezogen. Wettmanipulationen seien keine "Einzelfälle" mehr, sondern "ein sich ausbreitendes Phänomen", zitiert der "Spiegel" aus dem Gesetzentwurf des Justizministeriums, der in der kommenden Woche zur juristischen Prüfung an weitere Ministerien geschickt werden soll. Danach soll er dem Bundeskabinett vorgelegt werden.

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