Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Schwimmen: Meldonium bei Julija Jefimowa nachgewiesen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Schwimmen  

Tass: Meldonium bei Schwimm-Weltmeisterin Jefimowa

17.03.2016, 09:38 Uhr | dpa

Schwimmen: Meldonium bei Julija  Jefimowa nachgewiesen. Julija Jefimowa droht eine lebenslange Sperre.

Julija Jefimowa droht eine lebenslange Sperre. Foto: Patrick B. Kraemer. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Der internationale Sport hat seinen nächsten prominenten Fall von Meldonium-Doping. Russlands Schwimm-Weltmeisterin Julija Jefimowa sei die seit Jahresbeginn verbotene Substanz nachgewiesen worden, bestätigte eine Quelle im Schwimmverband Russlands (WFP) der Agentur Tass.

Der 23-Jährigen droht damit eine lebenslange Sperre. Jefimowa war von November 2013 bis Februar 2015 wegen Anabolika-Vergehens bereits für 16 Monate gesperrt gewesen. Die Olympischen Spiele im August in Rio de Janeiro wird die Bronzemedaillengewinnerin von London 2012 wohl definitiv verpassen.

In einer offiziellen Erklärung teilte der Schwimmverband in Moskau am Donnerstag mit, die Organisation habe keine Informationen über die Ergebnisse der Dopingproben der Sportlerin an die Presse gegeben. Inhaltlich nahm der WFP nicht Stellung.

Beide russische Sportzeitungen berichteten am Donnerstag über den Fall. "Jefimowa - neues Opfer von Mildronat", titelte "Sport-Express" unter Verwendung des russischen Namens von Meldonium. Demnach soll die Sportlerin angeblich in einer wettkampffreien Zeit getestet worden sein. In der Zeitung "Sowjetski Sport" hieß es, vielleicht habe Jefimowa vor Inkrafttreten der Dopingliste die Substanz genommen, und der Körper habe diese nicht rechtzeitig abgebaut.

Jefimowas damalige verkürzte Dopingsperre wegen Anabolika-Vergehens lief rechtzeitig zur Heim-WM im Sommer in der Wolga-Stadt Kasan ab. Die frühere Weltrekordlerin holte beim Comeback Gold über 100 Meter Brust sowie Bronze über die doppelte Distanz. Jefimowa hatte in Kasan für erheblichen Unmut bei der Konkurrenz gesorgt, indem sie ihre Sperre mit einem Strafzettel wegen zu schnellen Fahrens verglich.

Zuletzt waren bereits einige russische Sport-Asse positiv auf das Experten zufolge leistungssteigernde Herzmedikament Meldonium getestet worden. Darunter sind Tennisstar Maria Scharapowa, Eisschnelllauf-Weltmeister Pawel Kulischnikow und Shorttrack-Olympiasieger Semjon Jelistratow. Weltweit sind schon etwa 100 Meldonium-Fälle registriert worden.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal