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Jörg Schmadke vom 1. FC Köln beklagt fehlendes Fairplay

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Kaugummi-Eklat nach Tor-Streit  

Schmadtke: "Wir beerdigen heute den Fairplay-Gedanken"

05.04.2016, 10:33 Uhr | sid, t-online.de

Jörg Schmadke vom 1. FC Köln beklagt fehlendes Fairplay. Nach dem Remis bei 1899 Hoffenheim beklagt sich Sportchef Jörg Schmadtke über mangelndes Fairplay - und fällt selbst aus der Rolle. (Quelle: imago/Thomas Frey)

Nach dem Remis bei 1899 Hoffenheim beklagt sich Sportchef Jörg Schmadtke über mangelndes Fairplay - und fällt selbst aus der Rolle. (Quelle: Thomas Frey/imago)

Jörg Schmadtke war bedient. Der Sportchef des 1. FC Köln konnte sich nach dem 1:1 (0:0) der Rheinländer bei 1899 Hoffenheim kaum beruhigen. "Wir beerdigen an diesem Wochenende in der Bundesliga den Fairplay-Gedanken", echauffierte er sich bei Sky über das Verhalten der Gastgeber vor deren späten Ausgleich in der Nachspielzeit durch Kevin Volland (90. Minute +1).

Der eingewechselte Kölner Lukas Klünter lag nach einem Zweikampf mit dem Hoffenheimer Eduardo Vargas verletzt am Boden, die Hausherren spielten aber weiter und kamen kurz darauf zum Ausgleich. Dem Treffer war allerdings ein nicht geahndetes Foulspiel von Vargas vorausgegangen.

Schmadtke wirft Kaugummi in Richtung 1899-Coach

Kölns Trainer Peter Stöger gab sich versöhnlicher und verwies auf das "Ermessen des Schiedsrichters, das so zu entscheiden". Hoffenheims Verteidiger Ermin Bicakcic nahm derweil seinen Teamkollegen Vargas in Schutz. "Aus meiner Sicht war das kein Foul", sagte er.

Das sah Schmadtke völlig anders: "Das war ein klares Foul. Und dann spielt man nicht weiter, wenn einer am Boden liegt", sagte Kölns Manager, der sich direkt nach der strittigen Szene ein peinliches Fehlverhalten leistete und so für einen Eklat sorgte. Schmadtke warf seinen Kaugummi in Richtung Julian Nagelsmann, verfehlte den Hoffenheim-Trainer dabei zum Glück.

"Das war eine Reaktion. Ich habe schon beim Hoffenheims Manager Alexander Rosen angerufen und mich entschuldigt. Es tut mir leid", gab sich der 52-Jährige gegenüber der "Bild" nach Spielende einsichtig.

Umstrittene Aktion im Hoffenheimer Strafraum

Neben der Entstehung des späten Gegentreffers brachte Schmadtke zuvor noch ein nicht gegebenen Elfmeter auf die Palme.

Bicakcic war bei der Szene im eigenen Strafraum weggeruscht und sprang anschließend mit voller Wucht und angelegtem Arm in Richtung Leonardo Bittencourt. Dieser kam zu Fall, der Pfiff von Schiedsrichter Deniz Aytekin blieb aber aus. 

Nagelsmann: "So weltbewegend war es nicht"

1899-Coach Julian Nagelsmann hatte am Ende durchaus Verständnis für die Kölner: "Es ist verständlich, dass sie an den Fairplay-Gedanken appellieren. Wir sind in der Vorwärtsbewegung, sehen es nicht und spielen den Angriff zu Ende. Aber ich glaube nicht, dass man deshalb den Fairplay-Gedanken beerdigen muss. So eine weltbewegende Aktion war der Zweikampf nicht."

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