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Auch Schrecksekunden stoppen Darmstadt 98 beim HSV nicht

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Schuster stolz auf die Lilien  

Auch zwei Schrecksekunden können Darmstadt nicht stoppen

10.04.2016, 12:21 Uhr | sid

Auch Schrecksekunden stoppen Darmstadt 98 beim HSV nicht. Die Darmstädter beglückwünschen Torschütze Jerome Gondorf (Bildmitte). (Quelle: imago/Jan Huebner)

Die Darmstädter beglückwünschen Torschütze Jerome Gondorf (Bildmitte). (Quelle: Jan Huebner/imago)

Dirk Schuster nickte immer wieder zufrieden und zollte seinem unbeugsamen Team dann ein riesengroßes Kompliment. "Ich bin absolut stolz auf die Mannschaft", sagte der Trainer von Darmstadt 98 nach dem eminent wichtigen Auswärtssieg in Hamburg, dem nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt.

Beeindruckt hatte den 47-Jährigen nicht allein der verdiente 2:1 (1:0)-Sieg beim erschreckend schwachen HSV. Sondern auch, mit welcher Selbstverständlichkeit Sandro Wagner, Aytac Sulu und Co. die zwei Schrecksekunden vor dem Duell verarbeiteten.

Der erste Schock ereignete sich schon bei der Fahrt zum Stadion. Plötzlich knallte es im Mannschaftsbus der Lilien. "Es kam relativ überraschend, ich weiß gar nicht, ob es eine Bierdose oder ein Stein war", sagte Schuster: "Wir standen an einer Ampel und es gab einen Knall, die Scheibe ging zu Bruch." Eine volle Bierdose war im Fenster neben dem Platz von Konstantin Rausch eingeschlagen, Schuster bezeichnete den oder die unbekannten Täter später als "Gipsköpfe".

Sulu bringt die Lilien auf Kurs

Kurz vor dem Anpfiff musste dann auch noch der etatmäßige Innenverteidiger Slobodan Rajkovic passen - doch auch diesen Rückschlag steckten die auswärtsstarken Südhessen weg und lieferten einen hochkonzentrierten Auftritt in der Hansestadt ab. "Wir haben seit Wochen stabil gespielt und wurden jetzt dafür belohnt", sagte Topstürmer Wagner, der die Unbeugsamkeit der giftigen Lilien mit seiner körperbetonten Spielweise vorlebte: "Es war ein ganz, ganz wichtiger Schritt, wenn man die anderen Ergebnisse sieht."

Fünf Spieltage vor Schluss trennen Darmstadt nun vier Punkte vom Relegationsplatz, ein Fakt, der vor allem den starken Standards geschuldet ist. In einer wenig berauschenden ersten Hälfte nutzte einmal mehr Sulu die erste Großchance der Gäste zur Führung. Rausch zirkelte vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion eine Freistoßflanke auf den Kopf des Kapitäns und der Innenverteidiger traf bereits zum siebten Mal in dieser Saison (38.).

Adler: "Das ist zum Kotzen"

"Er ist einer der besten Innenverteidiger der Bundesliga und bei Standards sehr gefährlich", sagte Schuster, der nach dem 2:0 von Jerome Gondorf (54.) dem ersten Sieg nach acht Partien ohne Dreier entgegenfieberte. Lewis Holtbys Anschlusstreffer für den HSV (90.+2) brachte die Lilien nicht mehr in Gefahr. "Wir hätten in den letzten Wochen schon einen Sieg verdient gehabt", sagte der starke Sulu: "Wir wollten das Glück auf unsere Seite zwingen."

Und den vorzeitigen Klassenerhalt des HSV verhindern, der mit 37 Punkten wohl gerettet gewesen wäre. Doch statt erleichtert durchzuatmen brodelte es in Hamburgs Trainer Bruno Labbadia. "Nach dem 0:1 waren zu viele Spieler von uns unzufrieden. Das hat mich genervt", sagte der 50-Jährige. "Wir haben versagt", meinte Lewis Holtby und Torhüter René Adler polterte bei Sky: "Das ist auf gut Deutsch gesagt zum Kotzen."

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