Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Fußball - Grindel: Keine weiteren Beckenbauer-Aussagen in WM-Affäre

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

Grindel: Keine weiteren Beckenbauer-Aussagen in WM-Affäre

16.04.2016, 20:09 Uhr | dpa

Fußball - Grindel: Keine weiteren Beckenbauer-Aussagen in WM-Affäre. Reinhard Grindel glaubt nicht an weitere Beckenbauer-Aussagen in der WM-Affäre.

Reinhard Grindel glaubt nicht an weitere Beckenbauer-Aussagen in der WM-Affäre. Foto: Alex Grimm. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel rechnet nicht mit weiteren substanziellen Aussagen von Franz Beckenbauer in der Affäre um das WM-Sommermärchen.

"Glauben Sie, dass jetzt Drohungen, ihm Ehrenauszeichnungen abzuerkennen, an seinen Ausführungen etwas ändern?", sagte Grindel in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Trotz der maßgeblichen Verwicklung des ehemaligen OK-Chefs sieht Grindel die Verdienste des Fußball-Kaisers nicht geschmälert.

"Franz Beckenbauer ist Ehrenmitglied und Ehrenspielführer, weil er als Spieler und Teamchef entscheidend an zwei Weltmeistertiteln beteiligt war und Einzigartiges geleistet hat. Diese Verdienste bleiben immer bestehen", sagte Grindel. Er würde gerne einmal in Ruhe mit ihm sprechen, meinte der DFB-Chef im Interview des Kölner "Express".

Durch den vom DFB in Auftrag gegebenen Freshfields-Bericht war publik geworden, dass dubiose Geldflüsse über ein Konto Beckenbauers in der Schweiz vorgenommen worden waren. Ob die geplante DFB-Ethikkommission sich mit der Causa nachträglich befassen werde, ließ Grindel offen.

Sein Bundestagsmandat will der CDU-Politiker im Juli niederlegen. "Zu glauben, ich würde bis kurz vor dem nächsten Bundestag am 4. November warten, um mir eine Hintertür in die Politik offen zu halten, ist völlig absurd. Mit Beginn der Sommerpause möchte ich im Juli mein Mandat niederlegen", sagte Grindel der "Bild am Sonntag".

Ursprünglich hatte er angekündigt, dies mit seiner Wahl zu tun. Nach der Kür am Freitag in Frankfurt hatte der 54-Jährige mit der Aussage überrascht bei einer Pressekonferenz am kommenden Donnerstag in seiner Heimat Rotenburg/Wümme über seine politischen Aktivitäten sprechen zu wollen. Laut "Bams" will Grindel sein Mandat am 12. Juli und damit zwei Tage nach dem EM-Finale aufgeben.

Grindel machte deutlich, dass es für die deutsche EM-Bewerbung 2024 keinen Volksentscheid geben werde. Im Gegensatz zur am Plebiszit gescheiterten Hamburger Olympia-Kandidatur könnte eine EM in acht Jahren in Deutschland mit bestehender Infrastruktur und damit zu vergleichsweise günstigen Kosten organisiert werden.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal