Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Fußball - Katar gegen Zwanziger: Gericht entscheidet

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

Katar gegen Zwanziger: Gericht entscheidet

18.04.2016, 11:12 Uhr | dpa

Fußball - Katar gegen Zwanziger: Gericht entscheidet. Theo Zwanziger liegt mit dem Fußballverband aus Katar im Streit.

Theo Zwanziger liegt mit dem Fußballverband aus Katar im Streit. Foto: Federico Gambarini. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Im Rechtsstreit zwischen Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger und dem Fußballverband von Katar wird das Düsseldorfer Landgericht am Dienstag eine Entscheidung verkünden.

Zwanziger hatte Katar als "Krebsgeschwür des Weltfußballs" bezeichnet und sich damit den Zorn der Scheichs des Wüstenemirats zugezogen. Die Aussage sei vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit noch gedeckt gewesen, hatte das Gericht in einer vorläufigen Bewertung Anfang Februar kundgetan. Die Richter wollten sich die Sache aber noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

Der Fußballverband des Wüstenstaates hatte schon vor Monaten beantragt, dem ehemaligen DFB-Präsidenten die wenig schmeichelhafte Aussage zu verbieten. Es handele sich um eine Kollektivbeleidigung. Nachdem Zwanziger sich geweigert hatte, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, wurde er verklagt.

"Ich habe nicht eine Sekunde einen Menschen aus Katar beleidigen wollen", hatte Zwanziger vor Gericht beteuert. Bei dem Rechtsstreit geht es um ein Interview Zwanzigers mit dem Hessischen Rundfunk vom 2. Juni 2015. Darin fallen jene Worte, die am Persischen Golf für erhebliche Verstimmung gesorgt hatten: "Ich habe immer klar gesagt, dass Katar ein Krebsgeschwür des Weltfußballs ist. Mit dieser Entscheidung hat alles begonnen."

Der Anwalt des Fußballverbands von Katar, der frühere CSU-Politiker Peter Gauweiler, hatte Zwanzigers Aussage kritisiert, mit der Vergabe der WM 2022 an Katar habe alles begonnen. Dies sei eine bewusst unwahre Tatsachenbehauptung. Damit werde der Eindruck erweckt, die korrupte FIFA-Welt habe zuvor nicht existiert. Angesichts der verdächtigen Vergabe der WM 2006 an Deutschland habe Zwanziger mit seinen Vorwürfen "eigene Spuren verwischen wollen".

Zwanziger hatte erbost auf die Behauptung Gauweilers reagiert: Dies sei "unterirdisch". Von Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM an Deutschland habe er nichts wissen können.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video


Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal