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HSV zittert vor Werder: Nordderby wird "Wahnsinnsspiel"

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"Das wird ein Wahnsinnsspiel"  

Hochbrisantes Nordderby: HSV zittert vor Werder!

22.04.2016, 18:56 Uhr | dpa, sid, t-online.de

HSV zittert vor Werder: Nordderby wird "Wahnsinnsspiel". Heißes Duell: Der HSV mit Nicolai Müller (li.) gegen die Bremer um Zlatko Junuzovic. (Quelle: imago)

Heißes Duell: Der HSV mit Nicolai Müller (li.) gegen die Bremer um Zlatko Junuzovic. (Quelle: imago)

Im Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen steckt ohnehin Abneigung pur. Doch heute (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) ist es nochmal eine Stufe brisanter: Denn es geht um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Bremen kann den HSV mit einem Auswärtssieg tief in den Abstiegsstrudel ziehen.

Während sich Werder euphorisch auf ein "Wahnsinnsspiel" freut, beginnt an der Elbe ausgerechnet vor der so wichtigen Partie gegen den Erzrivalen das große Nervenflattern. Bei einer weiteren Pleite droht den Rothosen das Relegations-Triple.

Mit einem Sieg ist der HSV so gut wie gerettet

HSV-Coach Bruno Labbadia will vom Horrorszenario aller Hamburger jedoch nichts wissen. Er verweist lieber auf die große Chance seines Teams: Bei einem Heimsieg wäre der HSV quasi gerettet. "Ich glaube, dass das ein Hexenkessel werden kann. Unsere Fans sind heiß auf das Derby", sagte Labbadia und verwies auf die Tabelle:" Wir haben alles selbst in der Hand." Dort liegt der Bundesliga-Dino als Zwölfter drei Punkte vor den Bremern, die Relegationsplatz 16 belegen.

Nordderby in Hamburg 
Labbadia: "Wir brauchen den Hexenkessel"

Der HSV-Coach hofft beim Derby gegen Bremen auf die Unterstützung der Fans. Video

Der Trend, das weiß aber auch Labbadia, spricht gegen den HSV. Während die Formkurve der Bremer nach dem Sieg gegen Wolfsburg (3:2) und dem ordentlichen Auftritt im Pokal-Halbfinale bei Bayern München (0:2) wieder deutlich nach oben zeigt, geht beim vor Wochen schon sicher geglaubten HSV nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Spielen plötzlich wieder die Abstiegsangst um.

Risikospiel: Polizei trennt die Fans

Nur 70 Stunden nach dem Pokal-Aus bei Bayern München hoffen die Hamburger auf müde Gäste, doch Werder will hellwach und mutig sein. "Wenn wir Angst haben, können wir hierbleiben. Wir wollen nicht nur Sprüche bringen, sondern die gute Leistung bestätigen", sagt Coach Viktor Skripnik und ergänzte: "Schade, dass wir drei Spiele in sechs Tagen haben. Aber die Spieler wollen wieder volle Kanne spielen." Vor dem Risikospiel werden die 6500 Bremer von den Hamburger Anhängern getrennt, Bier gibt es nur alkoholfrei.

Labbadias Forderung nach galliger Spielweise hat einen plausiblen Grund. Seinem Team fehlte in den jüngsten Partien die Aggressivität, der unbedingte Siegeswille. Es fehlte die Körpersprache, die dem Rivalen signalisiert: Wir zerreißen uns auf dem Rasen! Stattdessen bauten die Hamburger ihre Rivalen auf. Und jetzt kommt ausgerechnet der Erzrivale, der den HSV schon so oft gedemütigt hat. Unvergessen sind die Wochen des Grauens 2009, als Werder in drei Wettbewerben als Sieger hervorging. Zum ersten Mal auf der anderen Seite steht der langjährige Bremer Aaron Hunt. "Er kann ein entscheidender Mann werden", hofft Labbadia.

"Das wird ein Wahnsinnsspiel"

Die Tendenz an der Elbe weist wieder nach unten, die an der Weser nach oben. "Wenn wir so weiterspielen, bleiben wir in der Liga", behauptet Stürmer Claudio Pizarro. Werder wittert seine Chance, nachdem der HSV vor heimischem Publikum in dieser Saison mit keinem Team aus dem Tabellenkeller zurechtgekommen ist. 

"Das wird ein Wahnsinnsspiel, ein echtes Druckspiel", sagte Bremens Zlatko Junuzovic: "Da kann jeder Fehler entscheidend sein."

Klassiker ist zum Kellerduell verkommen

Die grün-weißen Hoffnungen ruhen einmal mehr auf Torjäger Claudio Pizarro. 32 Spiele, 21 Tore - so lautet die imposante Derby-Bilanz des Peruaners gegen seinen Lieblingsgegner. "Gegen den HSV habe ich schon oft getroffen", sagte Pizarro und fügte mit seinem typischen Grinsen an: "Ich hoffe, ich schaffe es wieder."

Da ist es beinahe eine Randnotiz, dass der Klassiker von einst inzwischen zum Kellerduell verkommen ist. Statt um internationale Plätze, das Finale in Europacup und DFB-Pokal geht es für die beiden Traditionsklubs nur noch ums nackte Überleben.

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