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VfB Stuttgart so schwach wie selbst unter Zorniger nicht

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In Stuttgart brennt es lichterloh  

So schwach war der VfB Stuttgart selbst unter Zorniger nicht

24.04.2016, 11:00 Uhr | sid, t-online.de

VfB Stuttgart so schwach wie selbst unter Zorniger nicht . Auf dem Boden der Tatsachen: Daniel Didavi und der VfB Stuttgart. (Quelle: imago)

Auf dem Boden der Tatsachen: Daniel Didavi und der VfB Stuttgart. (Quelle: imago)

Platz 15 und so schwach wie selbst unter Ex-Coach Alexander Zorniger nicht: Nach dem 0:3 (0:2) am 31. Bundesliga-Spieltag gegen Borussia Dortmund brennt es beim VfB Stuttgart lichterloh. Ein gellendes Pfeifkonzert aus der Fankurve und einige deutliche Gesten musste die frustrierte Mannschaft nach Abpfiff über sich ergehen lassen. Die Stimmung im Ländle ist gekippt.

Die jüngsten Misserfolge haben den VfB nämlich wieder ganz tief in den Abstiegskampf gezogen. Sollte es am nächsten Spieltag in Bremen erneut eine Niederlage geben, rutschen die Schwaben auf den Relegationsplatz. Falls die Frankfurter Eintracht bis dahin noch entsprechend punktet, fällt der VfB womöglich sogar auf einen direkten Abstiegsrang.

Negativrekord eingestellt

Die aktuellen Zahlen sind ernüchternd: Der VfB Stuttgart blieb erstmals in dieser Saison sechs Spiele in Folge sieglos. Eine solche Negativserie hatte es nicht einmal unter Zorniger gegeben.

Mit der neunten Heimniederlage stellten die Stuttgarter zudem ihren Negativrekord aus der Spielzeit 1999/2000 ein.

Showdown im Montagsspiel gegen Werder

Trainer Jürgen Kramny bemühte sich, den Blick nach der klaren Niederlage gegen den BVB nach vorn zu richten. "Kopf hoch und weiter geht's. Jeder muss sich stellen. Ich gehe voran, egal, woher der Wind kommt", sagte er. Das ernüchternde 0:3 (0:2) war noch keine Stunde alt, da ging es Kramny nur noch um den Showdown 16. gegen 15. bei Werder Bremen im Montagsspiel am 2. Mai.

Jobgarantie für Trainer Kramny

Beim fünfmaligen deutschen Meister wissen alle, dass das Duell an der Weser womöglich über den Ausgang dieser Saison entscheidet, deshalb wurde die Schlappe gegen die übermächtigen Dortmunder auch von VfB-Sportvorstand Robin Dutt augenblicklich aus den Gedanken verbannt. "Das Spiel interessiert mich nullkommanull, mich interessiert nur nächste Woche. Wir können auf die Tabelle schauen, dann wissen alle Bescheid", machte Dutt klar und stärkte gleich noch Trainer Kramny den Rücken. Sich von dem 44-Jährigen zu trennen, sei "völlig ausgeschlossen".

Bis zum Showdown in Bremen wollen die Stuttgarter dennoch ihre Unsicherheit abstreifen, ihre Krise mit nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Spielen auslöschen. In dieser Phase seien Trends ohnehin Makulatur, behauptete Dutt. "Es gibt in den letzten vier Saisonspielen kein Momentum. Die Mannschaft wird nächste Woche gewappnet sein", kündigte er an.

Es soll laufen wie im vergangenen Jahr

Die Stuttgarter bauen sich dabei auch mit der Erfahrung aus der Vorsaison auf, als sie abgeschlagen schienen, aber mit drei Erfolgen nacheinander noch die Last-Minute-Rettung schafften. "Wir hatten letztes Jahr drei solche Spiele", sagte Verteidiger Florian Klein, "wir müssen es angehen, als wäre es das letzte Spiel, es geht mehr oder weniger um alles."

Gegen den BVB musste der VfB sich eingestehen, dass Dortmund "einfach nicht unsere Kragenweite ist", wie Kapitän Christian Gentner sagte. Überlegen in der individuellen Klasse, überlegen in der gedanklichen Schnelligkeit, überlegen auch in Sachen Entschlossenheit - ausgedrückt durch die Tore von Shinji Kagawa (21.), Christian Pulisic (45.) und Henrich Mchitarjan (56.). Aber Dortmund zählt ja nicht mehr. Nur Bremen zählt. "Es wird mental eine ganz brutale Nummer", glaubt Gentner, den auch der wegen des Montagstermins angekündigte Boykott der VfB-Anhänger nicht übermäßig sorgt: "Wir sind diejenigen, die es auf die richtige Seite ziehen können."

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