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Spielbericht  

Schalke wahrt mit Mühe Chance auf die Champions League

30.04.2016, 17:27 Uhr | sid

Schalke wahrt mit Mühe Chance auf die Champions League. Der Schalker Leroy Sané (li.) und Hannovers Miiko Albornoz kämpfen um den Ball.  (Quelle: dpa)

Der Schalker Leroy Sané (li.) und Hannovers Miiko Albornoz kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Der FC Schalke 04 hat mit viel Mühe seine wohl letzte Chance auf die Champions-League-Qualifikation gewahrt. Das Team des umstrittenen Trainers André Breitenreiter siegte im Auswärtsspiel beim bereits als Absteiger feststehenden Klub Hannover 96 trotz einer schwachen Leistung 3:1 (2:1) und darf sich wieder Hoffnungen auf Tabellenplatz vier machen.

Eric Maxim Choupo-Moting (11.), Klaas-Jan Huntelaar (45.) und der nur eine Minute zuvor eingewechselte Alessandro Schöpf (79.) schossen die Treffer für die Königsblauen, die jedoch große Probleme mit dem couragierten Ligaschlusslicht aus Hannover hatten. Das Tor von Stürmer Artur Sobiech (21.) reichte für 96 aber nicht für einen Punkt.

Hannover 96 sichtlich bemüht

Vor 46.900 Zuschauern begannen beide Teams engagiert. Die Hannoveraner waren sichtlich bemüht, ihren Fans im vorletzten Heimspiel vor dem bitteren Gang in die 2. Liga einen Sieg zu schenken. In Führung gingen jedoch die Gäste: Choupo-Moting hatte nach Vorarbeit von Leon Goretzka, der für Johannes Geis in die Startelf gerückt war, keine Mühe.

Die Hausherren waren vom frühen Rückstand jedoch nicht geschockt, sie drängten mit Unterstützung der Anhänger sofort auf den Ausgleich. Nachdem Innenverteidiger Salif Sané zunächst völlig freistehend aus fünf Metern gescheitert war (15.), machte es Stürmer Sobiech sechs Minuten später besser. Bei dem Konter über 96-Flügelflitzer Noah-Joel Sarenren-Bazee befand sich Schalkes rechte Abwehrseite im Tiefschlaf.

S04 mit eklatanten Schwächen

Auch danach war 96 deutlich Herr im Haus, Spielmacher Hiroshi Kiyotake (27.) und der auffällige Sarenren-Bazee (31.) vergaben jedoch Chancen zum 2:1. Die Schalker offenbarten erneut eklatante Schwächen in der Rückwärtsbewegung, in der Offensive verließen sie sich zu sehr auf Einzelaktionen. Eine davon führte aber tatsächlich zum Erfolg: Nach starker Vorarbeit von Jungstar Leroy Sané brauchte Huntelaar beim erneuten Führungstor für nur noch den Fuß hinhalten.

Breitenreiter reagierte auf die Schwächen in der Abwehr und brachte zur Halbzeit für den überforderten Rechtsverteidiger Junior Caicara den Routinier Sascha Riether. Schalkes Defensive blieb jedoch anfällig, 96-Verteidger Hiroki Sakai hätte dies in der 55. beinahe mit dem Ausgleich bestraft, der Japaner traf aber nur das Außennetz. Fünf Minuten später scheiterte Manuel Schmiedebach mit einem Pfostenschuss knapp.

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