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Bundesliga heute: Zoff vor Hessenderby Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt

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Zwei direkte Duelle  

Zündstoff im Abstiegskampf: Heißes Derby und Montagszoff

30.04.2016, 10:34 Uhr | sid, t-online.de

Bundesliga heute: Zoff vor Hessenderby Darmstadt 98 und Eintracht Frankfurt. Redebedarf: Frankfurts Haris Seferovic (li.) und Aytac Sulu (Quelle: imago/Eibner)

Redebedarf: Frankfurts Haris Seferovic (li.) und Aytac Sulu (Quelle: Eibner/imago)

Zwei Abstiegsduelle stehen an diesem Spieltag in der Bundesliga an. Und als ob das nicht schon heiß genug wäre, sorgen brisante Nebenaspekte für besonderen Zündstoff. 

Das Hessen-Derby zwischen dem Tabellen-13. Darmstadt 98 und dem 17. Eintracht Frankfurt (heute ab 15.15 Uhr im Live-Ticker von t-online.de)  wird von emotionalen Diskussionen um das zunächst gekippte, von der Stadt Darmstadt jedoch aufrecht erhaltene Aufenthaltsverbot für Eintracht-Fans überlagert. Das Duell zwischen Werder Bremen (16.) und dem VfB Stuttgart (15.) vom Stuttgarter Fanboykott gegen das erste Montagsspiel seit 16 Jahren.

"Wir müssen in der Situation, in der wir uns befinden, nicht noch zusätzlich Druck aufbauen, in dem wir das Spiel mit Erwartungen oder Bezeichnungen überlasten", sagte Frankfurts Trainer Niko Kovac der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Was schwer fallen wird: Denn wegen der Geschehnisse im Hinspiel mit brennenden Lilien-Fahnen gibt es ein Stadionverbot gegen die Frankfurter Fans, Kapitän Marco Russ & Co. am Böllenfalltor ohne Unterstützung auskommen. "Das Thema müssen wir ausblenden", forderte Kovac.

Zwei Welten

Nur 32 Kilometer beträgt die Entfernung zwischen der Mainmetropole und Darmstadt. Dabei trennen die Vereine eigentlich Welten. Während die Lilien beispielsweise über einen Lizenzspieler-Etat von rund 15 Millionen Euro verfügen und 70 Fanklubs haben, kann die Eintracht einen Etat von 36 Millionen Euro und 750 Anhängerklubs entgegensetzen.

"Das ist immer noch David gegen Goliath", sagte Darmstadt-Coach Dirk Schuster und bezeichnete die Eintracht als Favoriten. Dabei hat der Aufsteiger vor dem 32. Spieltag fünf Punkte Vorsprung auf die Frankfurter. Das Wunder Klassenerhalt ist nicht mehr fern. "Wir haben gar nichts zu verlieren", meinte Darmstadts Marcel Heller, Frankfurts David Abraham indes sprach von einem "Endspiel".

Innenstadtverbot doch noch aufgehoben

Streit gab es bis zuletzt um das umstrittene Innenstadtverbot für Eintracht-Fans. Das Verwaltungsgericht hob die Maßnahme am Donnerstag auf, die Stadt hielt zunächst daran fest. Jetzt wurde das Verbot allerdings doch noch aufgehoben. So oder so bleibt die Lage angespannt: Am Samstag steht der größte Polizeieinsatz in Darmstadt im Rahmen eines Bundesliga-Spiels an.

Die Stuttgarter Fans dürften nach Bremen - aber sie wollen nicht. Mit der Ansetzung auf Montag hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf den Wunsch der Sicherheitsorgane reagiert, die einen Verzicht auf Spiele am morgigen 1. Mai nahegelegt hatten. Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt nannte den Termin "absolut nicht nachvollziehbar". Mit Blick auf die weite Anreise der VfB-Fans sprach er von einem "Wettbewerbsnachteil, der so nicht akzeptabel" sei.

Dabei steht sportlich viel auf dem Spiel: Mit einer Niederlage würde der VfB auf den Relegationsplatz abrutschen. Bremen wird sich mit einem Kurztrainingslager in Verden auf den Abstiegskrimi einstimmen.

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