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Werder Bremen und VfB Stuttgart stemmen sich gegen den Abstieg

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Erstes Montagsspiel seit 16 Jahren  

Bremen und Stuttgart stemmen sich gegen den Abstieg

01.05.2016, 14:05 Uhr | sid

Werder Bremen und VfB Stuttgart stemmen sich gegen den Abstieg. Abstiegskampf pur: Stuttgarts Daniel Didavi (unten) beim Kopfballduell mit Bremens Jannik Vestergaard.  (Quelle: imago/Avanti )

Abstiegskampf pur: Stuttgarts Daniel Didavi (unten) beim Kopfballduell mit Bremens Jannik Vestergaard. (Quelle: Avanti /imago)

Im ersten Montagsspiel der Bundesliga seit 16 Jahren trifft Werder Bremen zuhause auf den VfB Stuttgart (ab 20h im t-online.de Live-Ticker). Der Tabellen-17. (31 Punkte) empfängt den 15. (33 Zähler), es geht ums nackte Überlegen - und deshalb ist das Ziel klar: "Wir müssen gewinnen", sagt Bremens Sportchef Thomas Eichin. Stuttgarts Trainer Jürgen Kramny erwidert: "Wir brauchen Punkte."

Weil die Stuttgarter aber schon zwei Punkte mehr haben als die Bremer, sehen sie sich zunächst mal im Vorteil: "Wir können es aus eigener Kraft schaffen, und das ist positiv", sagte Kramny weiter.

VfB sammelt Kraft und Ruhe auf Mallorca

Allerdings sah und sieht er sich genötigt, seine Spieler nach zuletzt blutleeren Auftritten und nur einem Sieg und sechs Punkten aus den vergangenen sechs Spielen in die Pflicht zu nehmen: "Jetzt gilt es, da zu sein, richtig da zu sein, sich zu wehren, mit jeder Faser des Körpers."

Zur Vorbereitung auf das Spiel suchten beide noch mal Ruhe und Abgeschiedenheit. Die Stuttgarter jetteten in der vergangenen Woche dafür mal eben nach Mallorca, nach Llucmajor im Inneren der Insel. "Da konnte man nicht mehr tun als schlafen, essen, trainieren und Pflanzen anschauen", sagte Kramny.

Die Reise soll mal so eben 15.000 Euro gekostet haben. Aber, versichert Kramny: "Die Trainingseinheiten waren wertvoll, die Gespräche waren wertvoll."

Stuttgarter Ultras boykottieren die Partie

Kramny hatte außerdem eine weitere und durchaus kuriose Begründung für den Trip im Angebot: Statt der erhofften 4000 werden es wohl nur ein paar versprengte Stuttgarter Anhänger sein, die ihre Mannschaft im Weserstadion unterstützen, die Ultras boykottieren das Spiel gleich ganz. "In Bremen werden nicht viele Fans dabei sein, deswegen haben wir uns schon mal abgeschottet", denn: "Wir müssen uns auf uns konzentrieren uns auf uns verlassen", sagte Kramny.

Bremen rückt in Verden "enger zusammen"

Auch Werder gönnte sich einen Tapetenwechsel, machte es aber ein bisschen billiger. Die Bremer fuhren für zwei Nächte ins niedersächsische Verden. Die Mannschaft hatte dafür plädiert, "wir wollen enger zusammenrücken, darauf kommt es im Abstiegskampf an", sagte Trainer Viktor Skripnik. Alle wüssten aber, ergänzte Kapitän Clemens Fritz, "dass uns jetzt nur der Zusammenhalt und der Wille weiterhelfen".

Für beide Mannschaften wäre es der zweite Abstieg aus der Bundesliga. Stuttgart musste 1975 für zwei Jahre runter in die 2. Bundesliga Süd, Bremen 1980 für nur ein Jahr in die 2. Liga Nord.

Auch sonst sind sie Brüder im Geiste, in den vergangenen Jahren entwickelten beide Vereine schon eine gewisse Routine im Kampf gegen den Abstieg. Dabei spielte Stuttgart 2012/2013 noch Europa League, Bremen 2010/2011 noch Champions League.

Eichin: "Nerven werden entscheidende Rolle spielen"

"Die Nerven werden die entscheidende Rolle spielen", glaubt Eichin, Skripnik allerdings ist sich sicher, "dass wir keine Angst haben, Respekt vor dem Gegner ja, Angst nein". Ein bisschen Angst um Werder ist aber allemal angebracht: 31 Punkte nach 31 Saisonspielen, das ist die schlechteste Bilanz der Vereinsgeschichte.

Hinzu kommt, dass Werders Abstiegskonkurrent Eintracht Frankfurt (33 Punkte) das Hessenderby am vergangenen Samstag beim SV Darmstadt 98 mit 2:1 gewonnen hat. Und am letzten Spieltag kommt es zum Showdown in Bremen: Frankfurt ist in der Hansestadt zu Gast.

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