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SC Paderborn steigt aus 2. Liga ab: Präsident Finke tritt zurück

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Präsident Finke tritt zurück  

Paderborns Absturz: "Kompletter Verein hat versagt"

16.05.2016, 15:42 Uhr | sid

SC Paderborn steigt aus 2. Liga ab: Präsident Finke tritt zurück. Die Fans des SC Paderborn machen ihren Unmut über den Abstieg kund. (Quelle: imago/Zink)

Die Fans des SC Paderborn machen ihren Unmut über den Abstieg kund. (Quelle: Zink/imago)

Der Schock des direkten Absturzes in die 3. Liga war noch nicht verdaut, da ereilte den SC Paderborn der nächste Rückschlag. Rund 24 Stunden nach dem Abstieg der Ostwestfalen aus der 2. Bundesliga erklärte Präsident Wilfried Finke seinen Rücktritt. Er wird dem SCP aber als Sponsor erhalten bleiben. Der 65 Jahre alte Möbel-Unternehmer stand dem einstigen Bundesligisten seit April 1997 vor. 

"Die vergangenen 20 Jahre haben mir viel Freude bereitet, aber auch viel Kraft gekostet", sagte Finke: "Auch wenn die jüngste sportliche Entwicklung nicht unseren Wünschen entspricht, ziehe ich dennoch ein positives Fazit." Der Aufsichtsratsvorsitzende Elmar Volkmann dankte dem scheidenden Präsidenten: "Die größten Erfolge der Vereinsgeschichte werden immer mit seinem Namen verbunden bleiben."

Auch die Vizepräsidenten Josef Ellebracht und Rudolf Christa treten zurück. Finkes Nachfolger wird der bisherige Geschäftsführende Vizepräsident Martin Hornberger. Trainer René Müller bleibt Chefcoach des SCP.

Saison voller Missverständnisse

Schon im März nach der Entlassung des gefloppten Trainer-Experiments mit Stefan Effenberg hatte Finke angekündigt: "Wenn die derzeitige Situation unverändert anhält und ich mich aufgrund der medialen Darstellung weiter extrem unwohl fühle, dann werde ich in Rücksprache mit meinen Weggefährten im Verein meinen vorzeitigen Abschied vorbereiten."

Die 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg beim Saisonfinale war der Schlusspunkt unter eine Paderborner Saison voller Missverständnisse. Das Experiment mit Trainer-Neuling Effenberg scheiterte krachend, im Endspurt schaffte es Nachfolger René Müller nicht, die verunsicherte Mannschaft wieder aufzubauen. Zum Verhängnis wurde den Ostwestfalen ihre Heimschwäche: Der letzte Sieg vor eigenem Publikum datiert vom 16. Oktober 2015. Die Nürnberger, die durch das Tor von Cedric Teuchert (86.) gewannen, spielen am 19. und 23. Mai gegen Eintracht Frankfurt in der Relegation um den Aufstieg in die Bundesliga.

"Komplette Verein hat versagt"

"So ein Abstieg fühlt sich scheiße an. Und dieser fühlt sich schlimmer an als der im Vorjahr", sagte Mittelfeldspieler Moritz Stoppelkamp bei Sky: "Das war der Abschluss einer katastrophalen Saison. Der komplette Verein hat versagt. Es gab viele Gründe."

Wie es in Paderborn weitergeht, ist ungewiss. Nur drei Spieler besitzen derzeit einen gültigen Vertrag für die 3. Liga - keiner von ihnen stand gegen Nürnberg in der Startformation. Die Elf, die Trainer Müller das Vertrauen geschenkt hatte, stemmte sich vor 15.000 Zuschauern gegen den Abstieg, scheiterte jedoch ein ums andere Mal an Club-Keeper Raphael Schäfer, der sich im ersten Spiel nach seinem Achillessehnenanriss für die Relegation gegen die Eintracht einspielte.

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