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Relegation 2016: Klassenerhalt der Eintracht nach Remis fraglich

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Relegation: Remis gegen Nürnberg  

Frankfurt steht mit einem Bein in der 2. Liga

20.05.2016, 14:35 Uhr | dpa

Relegation 2016: Klassenerhalt der Eintracht nach Remis fraglich. Frankfurts Makoto Hasebe (v.l.n.r.), Alexander Meier und Marco Russ diskutieren mit Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer. (Quelle: dpa)

Frankfurts Makoto Hasebe (v.l.n.r.), Alexander Meier und Marco Russ diskutieren mit Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer. (Quelle: dpa)

Mehr Drama um den tragischen Helden geht kaum: Nach dem "Russ-Schock" droht Eintracht Frankfurt der fünfte Abstieg aus der Bundesliga. Im Relegations-Hinspiel kamen die Hessen gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus - auch weil Kapitän Marco Russ einen Tag nach der niederschmetternden Tumor-Diagnose ins eigene Tor traf (43.).

Der Serbe Mijat Gacinovic (65.) sorgte mit seinem Tor zwar für Hoffnung bei der Eintracht - dennoch reicht den Nürnbergern im Rückspiel (Montag, ab 20.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de), für das Russ wegen einer Gelben Karte gesperrt ist, ein torloses Unentschieden.

Für die Eintracht geht es darum, den ersten Abstieg seit 2011 zu verhindern. Nürnberg will nach zwei Jahren Abstinenz zurück in die Eliteklasse, es wäre der achte Aufstieg der Franken. Eine Serie wird in jedem Fall reißen: Beide Klubs mussten jeweils zweimal in die Relegation und konnten sich beide Male durchsetzen.

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Welches Team setzt sich in der Relegation durch?

Meier und Russ in der Startelf

Russ stand wie angekündigt in der Startelf der Frankfurter. "Marco ist ein stabiler Junge. Wir waren selbst überrascht, wie er das aufgenommen hat. Er hat sofort gesagt, dass er spielen will", sagte Trainer Niko Kovac. Auch Torjäger Alexander Meier (33), der zehn Wochen wegen einer Knieverletzung gefehlt hatte, lief von Beginn an auf. Kapitän Meier überließ seinem "Vize" Russ die Spielführer-Binde.

Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena machten die Gastgeber in der Anfangsphase mächtig Druck. Auch die abgebrannte Pyrotechnik in beiden Fanblöcken (die Eintracht ist "Wiederholungstäter") vernebelte den Frankfurten nicht den Blick in der Offensive. Stefan Aigner hatte die erste gute Chance (7.).

Elfmeterpfiff bleib aus

Erst nach 20 Minuten befreite sich der Club ein wenig. Immerhin war es den Franken gelungen, die erste Drangphase der Eintracht ohne Gegentor zu überstehen. Eine richtig hochkarätige Gelegenheit konnten die Hessen auch nach einer halben Stunde nicht verbuchen. Im Anschluss hatten die Nürnberger in einigen Szenen Glück, dass es keinen Elfmeter gegen sie gab.

Kurz vor der Pause dann das große Pech für Russ, von dessen Fuß der Ball ins Tor prallte. "Das ist mit das Schlimmste, was ihm passieren konnte", kommentierte Eintracht-Präsident Peter Fischer Russ' Missgeschick zur Pause. Vor dem Spiel war als Folge einer eigentlich positiven Dopingprobe bekannt geworden, dass bei Russ eine schwere Tumorerkrankung diagnostiziert wurde.

Eintracht findet schwer zurück ins Spiel

Nach dem Seitenwechsel brachte die Eintracht zunächst kaum etwas in der Offensive zustande - und Russ sah nach einem Foul im Mittelfeld die Gelbe Karte (56.). Von Meier war auch nach über einer Stunde so gut wie nichts zu sehen. Gacinovic machte es besser, Meier musste nach 70 Minuten raus.

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