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Franziska Hentke kommt bei Schwimm-EM 2016 locker ins Finale

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Schwimm-EM 2016  

Hentke schwimmt locker ins EM-Finale

22.05.2016, 14:27 Uhr | dpa

Franziska Hentke kommt bei Schwimm-EM 2016 locker ins Finale. Franziska Hentke ist im Finale.

Franziska Hentke ist im Finale. Foto: Patrick B. Kraemer. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Auch nach dem letztlich lockeren Finaleinzug war Franziska Hentke keine EM-Prognose zu entlocken.

"Es wird Schwimmerinnen geben, die mehr vorbereitet sind als ich. Deswegen wollte ich mich vorher nicht mit Medaillen oder Zeiten beschäftigen, sondern nur den Ablauf üben", sagte die WM-Vierte über 200 Meter Schmetterling. Als Halbfinal-Dritte zog Hentke in 2:08,74 Minuten bei den Europameisterschaften in London in den Endlauf ein. Ganz rund lief es noch nicht. "Es war holprig, ein bisschen stockend. Aber ich habe ja morgen noch ein Rennen", sagte die Magdeburgerin.

Die 16-jährige Julia Mrozinski (Frankfurt/Main) verpasste in 2:13,39 Minuten auf Platz 16 das Finale der besten Acht am Sonntag. Hentke sieht wie Weltmeister Marco Koch diese EM vornehmlich als Olympia-Vorbereitung. Koch gewann über 200 Meter Brust EM-Silber. Die anderen deutschen Olympia-Kandidaten bereiten sich weiter auf die Spiele in Rio vom 5. bis 21. August vor.

Auch Hentke will vor allem die Belastung von drei Rennen in zwei Tagen noch einmal testen. Vor zwei Wochen schwamm sie bei den deutschen Meisterschaften in 2:05,77 auf Rang zwei der Weltjahresbestenliste. Diese Zeit kann die 26-Jährige deswegen nicht erreichen, weil sie wieder voll im Training ist. Eine Medaille ist zwar drin, Gold allerdings wird schwer.

Eine große Rivalin Hentkes, Titelverteidigerin Mirea Belmonte aus Spanien, scheiterte im Halbfinale. Sie hatte anderthalb Stunden zuvor noch den Endlauf über 1500 Meter Freistil absolviert. In 16:00,20 Minuten wurde Belmonte Zweite hinter der Ungarin Boglarka Kapas (15:50,22). Kapas holte ihr drittes EM-Gold von London.

Seinen 33. EM-Titel und die 68. internationale insgesamt gewann Laszlo Cseh. Ungarns Urgestein siegte über 100 Meter Schmetterling in Weltjahresbestzeit von 50,86 Sekunden. "Ich habe den ungarischen Rekord um eine Hundertstel verbessert. Aber ich kann in Rio noch mehr", sagte Cseh. Der 30-Jährige schaffte als erster Europäer seit 21 Jahren das Double über 100 und 200 Meter Delfin.

Über 200 Meter Freistil setzte sich Titelverteidigerin Federica Pellegrini (Italien) in 1:55,93 Minuten im Schlussspurt hauchdünn vor Femke Heemskerk durch. Vier Hundertstelsekunden lag die Niederländerin wieder einmal hinter Pellegrini; vor dem Rennen war ihr noch der Schwimmanzug gerissen und sie musste sich rasch in eine neue hautenge Hülle zwängen.

Unter dem Jubel des Publikums im Aquatics Centre gewannen Francesca Halsall (50 Meter Rücken) und Weltmeister Adam Peaty (50 Meter Brust) weitere britische Goldmedaillen. Die erfolgreiche Titelverteidigung schaffte auch der Pole Radoslaw Kawecki über 200 Meter Rücken. Die prestigeträchtige Freistilstaffel über 4 x 200 Meter sicherten sich die niederländischen Männer.

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