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Bundesliga-Relegation: Eintracht Frankfurt bleibt nach Sieg beim 1. FC Nürnberg erstklassig

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Sieg im Relegations-Rückspiel  

Frankfurt verhindert beim FCN den Sturz in Liga zwei

23.05.2016, 22:36 Uhr | t-online.de, sid

Bundesliga-Relegation: Eintracht Frankfurt bleibt nach Sieg beim 1. FC Nürnberg erstklassig. Eintracht Frankfurts Stürmer Haris Seferovic feiert seinen Treffer zum 1:0. (Quelle: Reuters)

Eintracht Frankfurts Stürmer Haris Seferovic feiert seinen Treffer zum 1:0. (Quelle: Reuters)

Eintracht Frankfurt bleibt erstklassig: Die Hessen verhinderten durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg beim 1. FC Nürnberg den fünften Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte. Den Siegtreffer vor 50.000 Zuschauern im Relegations-Rückspiel erzielte Haris Seferovic in der 66. Minute. Im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften 1:1-Unentschieden getrennt.

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Am Ende setzte sich Eintracht Frankfurt verdient gegen den 1. FC Nürnberg durch und hält damit die Klasse. Video

Die Frankfurter verdienten sich die Rettung mit der besseren fußballerischen Leistung und bescherten ihrem scheidenden Vorstandschef Heribert Bruchhagen zum Abschied ein Happy End. Die Nürnberger verließen sich in einem umkämpften, aber kaum einmal attraktiven Spiel zu sehr auf das Verteidigen ihres kleinen Vorteils - ihnen hätte ein 0:0 zur Krönung der Saison genügt.

1. FC Nürnberg wird für destruktive Spielweise bestraft

Zu selten und nicht konsequent genug suchte die Mannschaft von Trainer René Weiler den Weg in die Offensive und wurde dafür in der 66. Minute bestraft. Seferovic drückte aus kurzer Entfernung ein Zuspiel von Mijat Gacinovic über die Torlinie.

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Nach der Niederlage in der Relegation erkennt der Coach die Überlegenheit der Frankfurter an. Video

Das Rückspiel war lange eine Kopie der Begegnung in Frankfurt: Der Club stand wie erwartet tief, wartete zehn Meter hinter der Mittellinie auf die Eintracht und lauerte auf Konter. Der Unterschied: Die Nürnberger hatten in der zwölften Minute ihre erste Chance überhaupt in der Relegation. Sebastian Kerk aber schoss die Hereingabe von Guido Burgstaller über das Tor.

Frankfurt bestimmt klar das Spiel

Auch wenn der Club insgesamt etwas lebhafter wirkte und ein klein wenig mehr Offensivgeist zeigte als vier Tage zuvor, waren die Frankfurter erneut die aktivere Mannschaft.

Den ersten gefährlichen Schuss des agilen Seferovic musste Raphael Schäfer in der 34. Minute parieren. Bei einer Doppelchance von Seferovic und Hinspiel-Torschütze Gacinovic war er ebenfalls zur Stelle. Auch nach dem Wechsel schnürte die Eintracht die Franken teilweise in der eigenen Hälfte ein.

Alex Meier nicht in der Startelf

Eintracht-Trainer Niko Kovac hatte im Vergleich zum Hinspiel drei Änderungen vorgenommen. Der an einem Tumor erkrankte Marco Russ, vier Tage zuvor unglücklicher Eigentorschütze, fehlte gelb-gesperrt. Darüber hinaus saßen Torjäger Alex Meier und Stefan Aigner zunächst nur auf der Bank.

Dafür begannen Carlos Zambrano, Marc Stendera und Änis Ben-Hatira. Für Stendera war das Spiel nach einem Zusammenprall schnell zu Ende: Er musste in der elften Minute verletzt ausgewechselt werden.

Erneut Feuerwerksraketen auf den Rängen

Vor dem Spiel hatten sich erneut die Anhänger danebenbenommen - diesmal die der Eintracht. Beim Auflaufen der Mannschaften flogen Feuerwerksraketen auf das Spielfeld, Böller krachten, Bengalos wurden abgebrannt - die Südkurve war in dichten Rauch gehüllt. Später fackelten dann auch die Nürnberger Bengalos ab.

Der Club verpasste den achten Aufstieg seiner Geschichte und blickt aufgrund seiner angespannten Finanzlage schwierigen Zeiten entgegen. Ein neuer Anlauf zum achten Aufstieg wird nun ungleich schwerer. Die Franken plagen 16,2 Millionen langfristige Verbindlichkeiten, eine Etatkürzung ist notwendig, Leistungsträger werden den neunmaligen deutschen Meister verlassen.

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