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CHIO Aachen 2016: Deutsche Springreiter um Ludger Beerbaum gewinnen Nationenpreis

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Pferdesport  

Deutsches Springreiter-Team in Aachen auf Platz Eins

15.07.2016, 12:45 Uhr | dpa

CHIO Aachen 2016: Deutsche Springreiter um Ludger Beerbaum gewinnen Nationenpreis. Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum freut sich auf Fibonacci 17 über den Sieg beim Nationenpreis.

Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum freut sich auf Fibonacci 17 über den Sieg beim Nationenpreis. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Aachen (dpa) - Otto Becker riss die Arme hoch und jubelte besonders ausgiebig. Die deutschen Springreiter haben beim CHIO in Aachen nach acht Jahren Pause wieder den heimischen Nationenpreis gewonnen.

Und erstmals in der Ära von Becker als Bundestrainer siegte die Gastgeber-Equipe beim traditionsreichen Teamwettbewerb des größten Reitturniers der Welt. "Das war eine klasse Teamleistung", kommentierte Becker: "Alle vier sind grandios geritten."

Becker nahm strahlend die Gratulationen an. "Das freut mich für die Mannschaft, dass es geklappt hat", sagte Dennis Peiler, Geschäftsführer im Reitverband FN: "Vor allem freut es mich aber für Otto Becker. Er musste lange darauf warten, um so schöner ist es." Auch Meredith Michaels-Beerbaum jubelte: "Das ist klasse. Das war super und freut mich für Otto."

Das Quartett um Ludger Beerbaum mit Casello sicherte sich den Erfolg am Donnerstagabend vor mehr als 40 000 Zuschauern. Zweiter wurden punktgleich die Teams aus Frankreich und den USA. Zuletzt hatte ein deutsches Team 2008 in Aachen gewonnen. Damals war Becker noch als Reiter dabei.

Nach einem Abwurf in der ersten Runde ritt Christian Ahlmann (Marl) mit Epleaser in der zweiten Runde fehlerfrei. "Epleaser ist wirklich super gegangen", sagte Ahlmann über den Hengst. "Ich bin stolz auf mein Pferd. Wir haben das zusammen gut hingekriegt. Das war sein erster Nationenpreis hier."

Zweimal fehlerfrei ritt Marcus Ehning mit Pret a tout. Der dreimalige Weltcupsieger aus Borken lenkte den Wallach, den er erst seit wenigen Monaten reitet, sicher über den Parcours mit zwölf Hindernissen. "Das war schon toll heute", sagte Ehning. "Er ist vom Feinsten gesprungen."

"Ich wollte gut sein", sagte Michaels-Beerbaum zu dem Druck durch die nahende Olympia-Nominierung. "Der hat alles gegeben", lobte die Reiterin aus Thedinghausen ihren Wallach Fibonacci, der in zwei Runden ohne Strafpunkte blieb. Genauso war es bei Beerbaum mit Casello.

Für die deutschen Reiter war der Nationenpreis ein wichtiger Teil der Olympia-Qualifikation. Ehning, Ahlmann und Beerbaum testen ihre Zweitpferde, die noch bei keiner internationalen Großveranstaltung im Einsatz waren. "Das ist trotzdem keine 1b-Mannschaft betonte Becker.

Zuschauen musste Daniel Deußer, der fünfte Kandidat für das Olympia-Quartett. "Das ist aber kein Hinweis auf die Nominierung", erklärte Becker. Deußer hatte seine Chancen mit zwei fehlerfreien Runden auf First Class im Preis von Europa verbessert.

Das Dressur-Team hatte zuvor den Grand Prix klar dominiert und Platz eins belegt. Dabei hatte der Wettkampf mit einem bockigen Auftritt von Sönke Rothenbergers Cosmo begonnen. Der Wallach sprang bei den Zweierwechsel herum. "Da war er so explosiv", berichtete der Youngster des Teams.

Trotzdem ritt das deutsche Team unangefochten voran. "Das ist ein tolles Ergebnis", schwärmte Isabell Werth, die mit ihrer Stute Weihegold in der Einzelwertung gewann. Zweite wurde Kristina Bröring-Sprehe mit Desperados.

Mit Tränen in den Augen war Werth nach ihrer fehlerfreien Vorstellung mit Weihegold aus dem Stadion geritten. "Ich bin ein bisschen angefasst", berichtete die fünfmalige Olympiasiegerin, als sie aus dem Sattel gestiegen war: "Das ist so, wenn man so ein tolle Prüfung absolviert."

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