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Olympia  

DOSB-Chef Hörmann: IOC entschied im Sinne des Fair Play

24.07.2016, 17:33 Uhr | dpa

Olympia - DOSB-Chef Hörmann: IOC entschied im Sinne des Fair Play. DOSB-Präsident Alfons Hörmann begrüßte die Entscheidung des IOC.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann begrüßte die Entscheidung des IOC. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, begrüßt die Entscheidung des IOC, Russland nicht komplett von den Sommerspielen in Rio de Janeiro auszuschließen.

Das Internationale Olympische Komitee hat allerdings für jeden russischen Athleten strikte Auflagen für einen Start bei den am 5. August beginnenden Spielen verfügt. "Damit hat das IOC nun eine zweifelsohne schwierige, harte und in mehrfacher Hinsicht konsequente Entscheidung getroffen", erklärte Hörmann in einer Mitteilung.

"Wer also systematisch gegen die Regeln verstößt, erhält die rote Karte. Im Sinne der Chancengleichheit und des Fair Play können nun aber diejenigen Sportler, die den Nachweis von Kontrollen außerhalb Russlands erbringen, noch eine Teilnahme erwirken." Wichtig sei nun, dass die einzelnen Fachverbände mit Unterstützung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS professionell und schnell prüften, wer aus Russland starten könne.

Auch Russland begrüßte in einer ersten Reaktion die Entscheidung des IOC. "Das ist eine rechtmäßige Lösung", sagte der Chef des Sportausschusses im russischen Parlament, Dmitri Swischtschjow. "Aber solche Entscheidungen sollten nicht nur in Bezug auf russische Athleten, sondern auf Sportler in der ganzen Welt getroffen werden. Dann wäre das Problem Doping endgültig ausgerottet", sagte er der Agentur Tass zufolge in Moskau.

Stabhochsprung-Star Jelena Issinbajewa sprach von einem richtigen Schritt. "Die komplette russische Mannschaft nicht zuzulassen, wäre ein riesiger Fehler und ein internationaler Sportskandal gewesen", sagte die zweifache Olympiasiegerin.

Auch der Sportfunktionär Schamil Tarpischtschew, Chef des russischen Tennisverbands, nannte den Schritt des Internationalen Olympischen Komitees "zufriedenstellend".

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