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Doping: WADA bestätigt weitere Veröffentlichungen durch Hacker

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Harting und Obergföll betroffen  

WADA: Deutsche Athleten Opfer von Hacker-Angriff

15.09.2016, 12:27 Uhr | dpa, sid

Doping: WADA bestätigt weitere Veröffentlichungen durch Hacker. Auch von Robert Harting wurden Daten veröffentlicht. Dieser hat damit allerdings keine Probleme. (Quelle: imago/Camera 4)

Auch von Robert Harting wurden Daten veröffentlicht. Dieser hat damit allerdings keine Probleme. (Quelle: Camera 4/imago)

Eine russische Hacker-Gruppe hat WADA-Daten von Sportlern veröffentlicht. Das bestätigte die Welt-Anti-Doping-Agentur in einer Mitteilung auf ihrer Homepage. Unter den Athleten sind nach WADA-Angaben auch fünf Deutsche.

Insgesamt seien vertrauliche Informationen von 25 Sportlern aus acht Nationen durch die Hacker publik gemacht worden, erklärte die WADA. Laut dem WADA-Generaldirektor Olivier Niggli, seien insgesamt 29 Sportler von den Veröffentlichungen betroffen.

Daten von Obergföll und Harting

Bei den deutschen Sportlern handelt es sich um die Leichtathleten Robert Harting und Christina Obergföll sowie die Schwimmer Christian vom Lehn, Franziska Hentke und Christian Reichert.

Die ehemalige Speerwurf-Weltmeisterin Obergföll reagierte sauer. "Natürlich ist das ätzend, von Hackern durchleuchtet zu werden", sagte Obergföll, meinte aber auch: "Es ist nicht schön, aber auch nicht wirklich schlimm, weil ich nichts zu verbergen habe."

"Ich bin ein transparenter Athlet"

Diskuswerfer Robert Harting sieht das ähnlich."Ich bin ein transparenter Athlet und habe mit diesen Veröffentlichungen keine Probleme", sagte er der "Sport-Bild". Wie der Olympiasieger von 2012 bestätigte, sei er bei Olympia in Rio nach seinem Hexenschuss mit zwei Entzündungshemmern behandelt worden, die man anmelden musste. Die Anträge seien "termingerecht" eingereicht worden, so Harting.

Da für die aufgeführten verbotenen Substanzen Ausnahmegenehmigungen vorlagen, hat keiner der Athleten ein Dopingvergehen begangen. Dank dieser Genehmigungen dürfen die Sportler Medikamente nehmen, die eigentlich auf der Dopingliste stehen.

US-Stars wehren sich gegen Doping-Vorwürfe

Bereits zuvor hatte die russische Hacker-Gruppen namens "Fancy Bears" die Accounts von mehreren amerikanischen Topathleten bei der WADA durchsucht. Sie stellten dabei auch mehrere medizinische Ausnahmegenehmigungen für Mittel der Athleten ins Internet.

Die viermalige Turn-Olympiasiegerin Simone Biles, Tennis-Star Venus Williams und Basketball-Olympiasiegerin Elena Delle Donne hatten sich nach den ersten Veröffentlichungen gewehrt und die Vorwürfe zurückgewiesen. Unterstützt wurden sie von der WADA und dem Internationalen Olympischen Komitee IOC.

"Wir bedauern, dass diese Kriminellen versucht haben, den Ruf der betroffenen Athleten auf diese Weise zu schädigen", sagte Niggli in dem Statement.

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