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Tischtennis-EM 2016: Verzicht für Dimitrij Ovtcharov kein Thema

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Tischtennis-EM 2016  

Trotz Terminhatz: EM-Verzicht für Ovtcharov kein Thema

21.10.2016, 13:26 Uhr | dpa

Tischtennis-EM 2016: Verzicht für Dimitrij Ovtcharov kein Thema. Dimitrij Ovtcharov kämpft bei der EM um seine Titelverteidigung.

Dimitrij Ovtcharov kämpft bei der EM um seine Titelverteidigung. Foto: Tibor Illyes. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Olympia, World Cup, Europameisterschaft - und das alles innerhalb von gut zwei Monaten. Die Terminhatz im Tischtennis ist immens. "Die letzten Monate waren für alle Olympia-Teilnehmer nicht so einfach. Es ist schwierig, meine Mitte zu finden", erklärte Dimitrij Ovtcharov bei der EM in Budapest.

Deutschlands bester Spieler, der zudem in dieser Zeit erstmals Vater wurde, will in der ungarischen Hauptstadt seinen EM-Titel verteidigen - obwohl er laut Bundestrainer Jörg Roßkopf besser hätte trainieren können.

Roßkopf hatte seinen Top-Spielern Ovtcharov und Timo Boll einen EM-Verzicht nahegelegt. Doch die Stars wollten das nicht. Ähnlich sieht es bei Roßkopfs Kollegin Jie Schöpp aus. "Bei meinen Spielerinnen ist etwas die Luft raus. Ich weiß nicht genau, wie es in ihren Köpfen aussieht. Aber es gab keinerlei Anzeichen, dass jemand die EM absagen wollte", sagte die erfolgreiche Damen-Bundestrainerin.

So hat der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) in der Hoffnung auf eine Medaillenflut fast sein komplettes Olympia-Team nach Budapest geschickt. In Rio holten die Herren Bronze und die Damen Silber in den Team-Wettbewerben.

Vor allem für die Spitzenspielerinnen Han Ying und Shan Xiaona, die trotz Kopfschmerzen und Grippe in Budapest spielen, ist die EM enorm wichtig. Die gebürtigen Chinesinnen möchten unbedingt eine Einzel-Medaille, weil sie wegen des Verbands-Wechsels im Gegensatz zu Olympia und EM bei Weltmeisterschaften - so auch im kommenden Jahr bei der Heim-WM in Düsseldorf - nicht startberechtigt sind.

Aktive, Trainer und Funktionäre klagen seit Jahren über die vielen Turniere und Wettbewerbe. Passiert ist aber kaum etwas. "Die Aktiven wollen Weltranglistenpunkte, Preisgelder, Titel und Medaillen", beschrieb das Fachblatt "tischtennis" das Dilemma und empfahl den Verantwortlichen in den Verbänden: "Weniger wäre mehr."

Doch die Europäische Tischtennis-Union (ETTU) hat in Budapest das Rad zurückgedreht und das Mixed wieder als fünften Wettbewerb ins EM-Programm aufgenommen. 2008 war das gemischte Doppel gestrichen worden. Bei deutschen Meisterschaften wird die Disziplin seit 2006 nicht mehr gespielt. "In osteuropäischen Ländern gibt es für Titel und Medaillen im Mixed Geld", erläuterte Heike Ahlert, Vizepräsidentin des DTTB und der ETTU, die Gründe für die Rückkehr.

Der DTTB hatte zwei Mixed-Vertretungen für die EM gemeldet, auch wegen der Aussicht, der Wettbewerb könnte 2020 in Tokio olympisch werden. Beide Duos schieden aber früh aus. Für Ovtcharov und Boll war Mixed ebenso wie die Doppel kein Thema. Bei der "Suche nach der Mitte" steht für sie nur das Herren-Einzel im Fokus.

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