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Meister BR Volleys vor heikler Saison

21.10.2016, 11:48 Uhr | dpa

Volleyball: Meister BR Volleys vor heikler Saison. Kaweh Niroomand erwartet eine sehr spannende Saison.

Kaweh Niroomand erwartet eine sehr spannende Saison. Foto: Rainer Jensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) – Der Start ins Unternehmen Titelverteidigung ist für den Triple-Sieger BR Volleys eine heikle Angelegenheit. Zum Start der neuen Saison in der Volleyball-Bundesliga treten die Berliner am Samstag (19.00 Uhr) beim TV Bühl an.

Beim Supercup verpatzten die Volleys die Generalprobe mit einem klaren 0:3 gegen den Erzrivalen VfB Friedrichshafen gründlich. Die Konkurrenz wird gegen den Favoriten besonders motiviert antreten.

DER START: "Uns erwartet dort ein heißer Tanz", sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand zur Neuauflage des diesjährigen Pokalfinales gegen den TV Bühl, das die Berliner im Februar glatt mit 3:0 gewannen. Dann geht es für den Meister, Pokalsieger und Europacupgewinner in der ersten Pokalrunde gleich gegen die starken Rhein-Main Volleys Frankfurt. "Wenn man da verliert, ist man gleich raus aus dem Wettbewerb. Da heißt es hüh oder hott", bemerkte Niroomand.

DIE PROBLEME: "Wir haben überall noch Baustellen", gab Niroomand unumwunden zu. Leistungsträger wie Nicolas Le Goff oder Erik Shoji ließen sich von hoch dotierten Angeboten ins Ausland locken, sechs neue Spieler kamen hinzu. Der Findungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. "Das muss jetzt alles erstmal wachsen, das braucht Zeit", mahnte der Manager Geduld an.

DIE NEUEN: Der Niederländer Wouter ter Maat verpasste wegen internationaler Verpflichtungen einen Großteil der Vorbereitung. Der Serbe Nikola Kovacevic hat als letzter Neuzugang im athletischen Bereich noch Nachholbedarf. Nehemiah Alesana Moté, zuvor TV Bühl, zog sich bei der australischen Nationalmannschaft einen Knorpelschaden im Knie zu und fällt mindestens bis Jahresende aus. Außenangreifer Steven Marshall verletzte sich am hinteren Kreuzband. Der Kanadier stieg erst in dieser Woche wieder ins Training ein.

DIE STÄRKEN: "Unser Kader ist sehr ausgeglichen besetzt", betonte Niroomand. Dadurch sei das Niveau im Training sehr hoch. Ein Umstand, der "sich längerfristig auch in den Ergebnissen auszahlen wird". Zwölf Spieler umfasst der Kader, für weitere Verstärkungen ist in dieser Saison im 1,7-Millionen-Etat aber kein Geld mehr vorhanden.

DIE ZIELE: "Wir wollen unsere Position, national an der Spitze zu stehen, weiter stabilisieren", sagte der Manager. Neben dem VfB Friedrichshafen, bei dem jetzt Ex-Bundestrainer Vital Heynen Chefcoach ist, gelten die powervolleys Düren und die Rhein-Main Volleys Frankfurt als ernstzunehmende Rivalen im Kampf um den Meistertitel. Niroomand erwartet "die spannendste Saison, die wir seit langem erlebt haben".

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