Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Fußball - Ex-Referee Krug: Mit Videobeweis weniger Fehler

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

Ex-Referee Krug: Mit Videobeweis weniger Fehler

06.02.2017, 17:33 Uhr | dpa

Fußball - Ex-Referee Krug: Mit Videobeweis weniger Fehler. Hellmut Krug vermutet, dass die Schiedsrichter durch die Einführung des Videobeweises weniger Fehler machen werden.

Hellmut Krug vermutet, dass die Schiedsrichter durch die Einführung des Videobeweises weniger Fehler machen werden. Foto: Frank Rumpenhorst. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Der Einsatz des Video-Assistenten in der nächsten Saison der Fußball-Bundesliga wird zu weniger Fehlentscheidungen, aber zu mehr Roten Karten führen. Diese Annahme äußerte Hellmut Krug, Beauftragter für die Videotechnik bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL).

Gemeinsam mit Lutz Michael Fröhlich, dem Schiedsrichter-Chef beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), stellte er in Hamburg vor Journalisten das Projekt vor. "Wir haben das Gefühl, dass es dem Fußball helfen wird", sagte Krug.

Im Kölner Sendezentrum der Mediengruppe RTL wird die Video-Zentrale von DFB und DFL ihren Sitz haben. Dorthin werden die Spiele der Bundesliga übertragen. An neun Arbeitsplätzen für alle Partien werden die Bilder der zahlreichen TV-Kameras aus verschiedenen Perspektiven genutzt. Pro Spiel verfolgen der Operator und sein Assistent an vier Schirmen die Spielszenen.

Der Videobeweis kommt nur bei Toren, Elfmeter-Entscheidungen, Platzverweisen und Spielerverwechslungen zum Einsatz. Gelbe und Gelb-Rote Karten sowie Freistoß-Pfiffe gehören nicht zum Spektrum. Aktive und vor kurzem ausgeschiedene Bundesliga-Schiedsrichter werden als Operator eingesetzt.

Die Analyse strittiger Entscheidungen soll in der Regel zehn bis 40 Sekunden in Anspruch nehmen. "Vier Minuten wird's nicht geben, das verspreche ich", sagte Krug. Der Schiedsrichter kann vom Operator via Funk einen Hinweis erhalten, die Partie möglichst in neutraler Zone kurz zu unterbrechen. "Nur bei klaren Anhaltspunkten wird unterbrochen", betonte Krug.

Es ist auch möglich, dass das Spiel fortgesetzt wird, während die Video-Analyse erfolgt. Sollte beispielsweise erst im Video-Zentrum ein berechtigter, aber nicht gegebener Elfmeter erkannt werden, sind die dann - unberechtigt - ausgeführten Spielzüge ungültig.

Der Schiedsrichter im Stadion kann in einer sogenannten Review-Area eine Entscheidung am Bildschirm überprüfen und sein Urteil notfalls korrigieren. Die Interaktionen zwischen Video-Assistent und Referee schätzt Fröhlich pro Partie auf maximal sechs. "Die klaren Fehler werden wir zu 90 Prozent ausmerzen. Wir werden die großen Böcke rausbekommen", sagte Krug.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Jetzt stylische Jacken für Herbst & Winter entdecken
neue Kollektion bei TOM TAILOR
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017