Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Sportpolitik: DOSB-Vize wünscht sich Stimmungswandel für Olympia

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sportpolitik  

DOSB-Vize wünscht sich Stimmungswandel für Olympia

27.02.2017, 08:10 Uhr | dpa

Sportpolitik: DOSB-Vize wünscht sich Stimmungswandel für Olympia. Ole Bischof ist ein Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Ole Bischof ist ein Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Foto: Christoph Schmidt. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - DOSB-Vizepräsident Ole Bischof hält einen Stimmungswandel in der Bevölkerung vor einer neuen deutschen Olympia-Bewerbung für dringend nötig.

"Wir tun uns schwer damit, eine Bewerbung mit zu vertreten, wenn sich in der Bevölkerung kein grundlegender Meinungsumschwung abzeichnet", sagte der Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Judo-Grand-Prix in Düsseldorf.

"Es genügt in der heutigen Zeit eben nicht mehr, etwas wie Sport gut zu finden und dann darüber zu schweigen. Man muss es laut aussprechen und dafür argumentieren", sagte der Judo-Olympiasieger von 2008. Es müssten deutlicher die Argumente für Olympische Spiele benannt werden, forderte Bischof. Hamburgs Bewerbung für die Sommerspiele 2024 war am Votum der Bürger gescheitert, auch in München war zuvor eine Kandidatur für die Winterspiele abgelehnt worden. Nordrhein-Westfalen hatte zuletzt erklärt, sich eine Bewerbung für 2028 vorstellen zu können.

Für den Erfolg des deutschen Spitzensports sei es künftig "dringend notwendig", mehr finanzielle Förderung zu erhalten, sagte Bischof. "Wir müssen uns als Gesellschaft fragen, was uns der Sport wert ist." Es gehe nicht darum, "sich die Taschen vollzumachen, es geht um sinnvoll eingesetzte Euros, damit die Sportlandschaft mittelfristig überlebt." Der Sport biete Lösungen für Probleme in der Gesellschaft, der Leistungssport sorge für "das benötigte Schaufenster".

Die Kritik an der beschlossenen Leistungssportreform ist für Bischof wenig überraschend. "Es ist völlig normal, dass dabei Kritik geäußert wird, denn durch diese Taktik konnten bisher oft Pfründe gesichert werden", sagte er. Die Mittelverteilung sei bei der Reform ein großes Thema. "Wir können schon mit Recht den Weg gehen und sagen, dass gut aufgestellte Verbände von der Verteilung deutlich besser profitieren sollen als schlechte", sagte der frühere Weltklasse-Judoka.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
NIVEA Duftkerze für perfekte Wohlfühlmomente
ideal auch als Geschenk - jetzt auf NIVEA.de
Shopping
Jetzt portofrei Weihnachts- geschenke bestellen!
schnell zu JAKO-O.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017