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Deutsche Volleyballer verpassen direkte WM-Quali

28.05.2017, 22:52 Uhr | dpa

Volleyball: Deutsche Volleyballer verpassen direkte WM-Quali. Andrea Giani ist der Trainer der deutschen Volleyball-Männer.

Andrea Giani ist der Trainer der deutschen Volleyball-Männer. Foto: Soeren Stache. (Quelle: dpa)

Lyon (dpa) - Im Hexenkessel von Lyon haben sich die deutschen Volleyballer vergeblich nach dem Ticket für die WM-Endrunde 2018 in Italien und Bulgarien gestreckt.

Das entscheidende Spiel beim Sechs-Nationen-Turnier im Palais des Sports de Gerland gegen den Europameister und Gastgeber Frankreich verlor die Mannschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) mit 0:3 (22:25, 20:25, 20:25).

Die Premiere des neuen Bundestrainers Andrea Giani, der Ende Januar die Nachfolge des Belgiers Vital Heynen angetreten hatte, endete somit mit einer Enttäuschung. Als Tabellenzweiter hat der WM-Dritte von 2014 Mitte Juli aber eine weitere Chance, das letzte europäische Ticket für die Titelkämpfe zu lösen.

Beide Teams hatten sich zuvor in den Duellen mit der Türkei, der Ukraine, Aserbaidschan und Island schadlos gehalten und jeweils vier Dreisatzsiege eingefahren. Doch wie schon in einigen Phasen während der Partien gegen die schwächeren Gegner prägten auch diesmal wieder zu viele eigene Fehler den Auftritt der Deutschen. Zudem konnte sich Diagonalspieler Georg Grozer mit seinen harten Schlägen nicht wie gewohnt durchsetzen.

Dafür sprang Christian Fromm in die Bresche und war am Ende mit 19 Punkten bester Scorer aufseiten des DVV. Allein der Franzose Stephen Boyer war mit 20 Zählern noch erfolgreicher.

Der Italiener Giani, der erneut überwiegend auf die Spieler gesetzt hatte, die vor drei Jahren unter Heynen das WM-Spiel um Platz drei gegen Frankreich noch klar für sich entschieden hatten, reagierte und nahm im dritten Durchgang einige Wechsel vor. Unter anderen schickte er den lange an der Schulter verletzten Jochen Schöps für Grozer aufs Feld und setzte im Block auf den 18-jährigen Tobias Krick. Die entscheidende Niederlage konnte dies allerdings nicht verhindern.

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