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Eishockey: Pittsburgh nur noch einen Sieg vom Stanley-Cup entfernt

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Eishockey  

Pittsburgh nur noch einen Sieg vom Stanley-Cup entfernt

09.06.2017, 08:37 Uhr | dpa

Eishockey: Pittsburgh nur noch einen Sieg vom Stanley-Cup entfernt. Pittsburghs Spieler jubeln nach dem Sieg gegen die Nashville Predators.

Pittsburghs Spieler jubeln nach dem Sieg gegen die Nashville Predators. Foto: Bruce Bennett. (Quelle: dpa)

Pittsburgh (dpa) - Den Pittsburgh Penguins fehlt nach dem Kantersieg gegen die Nashville Predators nur noch ein Erfolg zur Titelverteidigung.

Ohne den deutschen Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl gewannen die Penguins Spiel fünf der Stanley-Cup-Finalserie mit 6:0 (3:0, 3:0, 0:0). Der Vorjahres-Champion führt in der Best-of-Seven-Serie jetzt mit 3:2 und kann sich im nächsten Spiel am Sonntag erneut den Titel holen.

Kühnhackl ist nach seiner Verletzungspause zwar wieder fit, kam aber nicht zum Einsatz. Mit einem Sieg im nächsten Spiel am Sonntag in Nashville könnten die Penguins ihre zweite Meisterschaft nacheinander feiern. Pittsburgh wäre die erste Mannschaft seit den Detroit Red Wings 1997 und 1998, die ihren Titel erfolgreich verteidigt.

"Noch ist nichts getan und wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns", sagte Penguins-Kapitän Sidney Crosby, der bereits zum vierten Mal in seiner Karriere in der Endspielserie der nordamerikanischen Profi-Liga NHL steht. Der 29 Jahre alte Kanadier steuerte drei Torvorlagen zum Sieg seiner Mannschaft bei.

Pittsburgh-Verteidiger Justin Schultz erzielte bereits in der zweiten Minute den ersten Treffer. In Überzahl sorgte er mit einem Schuss von der blauen Line für die 1:0-Führung. Bryan Rust (7.), Jewgeni Malkin (20.), Connor Sheary (22.), Phil Kessel (29.) und Ron Hainsey (37.) hießen die weiteren Torschützen der Penguins. Torhüter Matt Murray holte sich mit 24 abgewehrten Schüssen einen sogenannten Shutout, blieb also im gesamten Spiel ohne Gegentor.

Die Predators hoffen nach der deftigen Niederlage nun auf den Heimvorteil im nächsten Spiel. Auf heimischem Eis in der Bridgestone Arena hat Nashville in den diesjährigen Playoffs erst einmal verloren. "Das echte Eishockey beginnt jetzt erst", sagte Predators-Verteidiger P.K. Subban. "Du bist im Cup-Finale, genau darum geht es. Es geht um ein ständiges Hin und Her."

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