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Fußball  

FIFA weist Kritik der Ex-Ethikchefs zurück

29.06.2017, 17:26 Uhr | dpa

Fußball: FIFA weist Kritik der Ex-Ethikchefs zurück. Der Fußball-Weltverband veröffentlichte den Untersuchungsbericht zu WM-Doppelvergabe 2018 und 2022.

Der Fußball-Weltverband veröffentlichte den Untersuchungsbericht zu WM-Doppelvergabe 2018 und 2022. Foto: Steffen Schmidt. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Die FIFA hat die Kritik ihrer ehemaligen Ethikchefs zurückgewiesen und die Veröffentlichung des Garcia-Berichts verteidigt.

"Die Veröffentlichung erfolgte im Lichte der neuen Umstände und stand im Einklang mit dem geltenden Recht", hieß es in einer Mitteilung des Fußball-Weltverbandes.

Die im Mai auf Geheiß von FIFA-Präsident Gianni Infantino abgelösten Juristen Hans-Joachim Eckert und Cornel Borbely hatten massive Bedenken geäußert. Aus ihrer Sicht verstieß die FIFA mit ihrem überraschenden Schritt gegen die eigenen Ethikregeln, da Persönlichkeitsrechte der im WM-Bericht erwähnten Funktionäre verletzt werden könnten.

Die FIFA habe lange diese Position vertreten, nun sei durch die teilweise Veröffentlichung durch die "Bild"-Zeitung eine andere Situation entstanden, hieß es vom Weltverband: "Die relevante Abwägung der Interessen sowohl im Hinblick auf die Interessen der FIFA als auch die der Öffentlichkeit ergibt nun ein anderes Ergebnis." Zudem sei der Paragraf 36 in den Ethikregeln, auf den sich Eckert und Borbely beriefen, im Oktober 2015 modifiziert worden.

Die FIFA hatte den Report des ehemaligen Chefermittlers Michael Garcia zur skandalumwitterten WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 am Dienstag auf ihrer Internetseite zugänglich gemacht. Garcia hatte 2014 nach rund zweijährigen Ermittlungen auf 430 Seiten seine Erkenntnisse erläutert. Trotz belastender Indizien zu möglicher Einflussnahme der Kandidaten auf die Wahlmänner des damaligen FIFA-Ethikkomitees wurden die WM-Gastgeber nicht sanktioniert.

Eine Klagewelle gegen die Veröffentlichung würde die FIFA vermutlich hart treffen. Durch die diversen Skandale hatte der Weltverband allein 2016 Ausgaben von rund 50 Millionen Dollar für Juristen zu stemmen.

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