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Schwimmer und Springer suchen "Flow" für WM

14.07.2017, 16:25 Uhr | dpa

Schwimmen: Schwimmer und Springer suchen "Flow" für WM. Stefan Lurz hofft, dass Erfolge am Auftaktwochenende der WM den Athleten Selbstvertrauen bringen.

Stefan Lurz hofft, dass Erfolge am Auftaktwochenende der WM den Athleten Selbstvertrauen bringen. Foto: Daniel Naupold. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Der Start bei der Schwimm-WM soll sitzen - wie 2015 in Kasan. "Wenn man an den ersten zwei Tagen seine Leistung zeigt, dann entsteht Selbstvertrauen", sagt Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow am Eröffnungstag in Budapest.

"Dann kommt man in einen Flow." Das gelte nicht nur für seine Athleten, sondern für alle deutschen Teams. Erfolge am Auftakt-Wochenende sollen Selbstvertrauen bringen. Leicht wird es jedoch nicht.

Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Russland sorgten die Freiwasserschwimmer für einen gelungenen Start mit Silber und Bronze an den ersten Tagen. Das erwartet Bundestrainer Stefan Lurz in Ungarn nicht. Er sieht in den Rennen am Samstag und Sonntag eher geringe Chancen auf Edelmetall. Für Finnia Wunram auf der 10-Kilometer-Strecke wäre "eine Top-8-Platzierung gut", sagt Lurz. Für die 41-jährige Angela Maurer werde es ebenfalls schwer.

Kasan-Silbergewinner Rob Muffels verzichtet bei den Männern auf einen 5-Kilometer-Start. "Ein bis zwei Medaillen" soll es laut Lurz dann nächste Woche geben. Die Wasserspringer könnten schon früher nach Plaketten greifen. Die Hoffnungen ruhen wie so oft auf Patrick Hausding.

Der 28 Jahre alte Vielspringer ist am Auftaktwochenende gleich in zwei Wettbewerben am Start. Im nicht-olympischen Kunstspringen vom Ein-Meter-Brett sah es im Vorkampf am Freitag schonmal vielversprechend aus. Hausding qualifizierte sich vor noch spärlich besetzten Rängen in der neu gebauten Duna Aréna mit 403,80 Punkten als Vierter für das Finale am Sonntag. "Ich bin sehr zufrieden", sagte er und bestätigte Bundestrainer Buschkow. Sei er am Anfang noch "nervös" gewesen, zeigte er nach dem Auftakt-Wettkampf Selbstvertrauen: "Jetzt bin ich gewappnet fürs Finale!"

Der zweite deutsche Starter, der erst 16 Jahre alte Berliner Lou Massenberg, schied als 35. (300,85) beim WM-Debüt aus. Massenberg hatte seinen Startplatz kurzfristig von Stephan Feck erhalten, der sich wegen eines Zehenbruchs schonte. Feck will am Samstag mit Synchronpartner Hausding vom Dreier springen. Die beiden haben bei Europameisterschaften schon fünfmal Silber und einmal Bronze geholt. "Wenn wir das abliefern, was wir im Training zeigen, kann man da auch mal in die Medaillen springen", sagte Hausding. Er freut sich auf das erste WM-Wochenende.

Genau wie Freiwassertrainer Lurz im rund 130 Kilometer entfernten Balatonfüred. "Wir sind jedes Jahr im Weltcup da. Die Bedingungen, die Wasserqualität und vor allem die Organisation sind immer sehr gut", meinte er.

Über fünf Kilometer bei den Männern gibt er nach dem Verzicht von Muffels zwei "unerfahrenen Grünschnäbeln" eine Chance: Marcus Herwig und Ruwen Straub. "Sie sollen sich zeigen und mutig schwimmen", sagte Lurz am Freitag, während die Schwimmer im Plattensee trainierten. "Ein Platz in den Top 20 wäre gut."

Muffels schont sich für die zehn Kilometer am Dienstag. "In Richtung Tokio 2020 ist das vielleicht richtig", so der Coach. Er rechnet mit toller Stimmung am See. Schließlich habe Freiwasserschwimmen in Ungarn einen deutlich größeren Stellenwert als in Deutschland.

Eine noch größere Bedeutung im WM-Gastgeberland hat Wasserball. Das nicht qualifizierte deutsche Team von Bundestrainer Hagen Stamm verpasst im Land des Rekordolympiasiegers einiges. Wasserball ist in Ungarn Nationalsport. Der Alfréd-Hajós-Schwimm-Komplex auf der Margareteninsel gilt als Wembley des Wasserballs, direkt daneben haben die WM-Veranstalter eine große Public-Viewing-Arena errichtet.

Noch dominieren Jogger und Spaziergänger die Insel, doch mit der Ruhe ist es spätestens beim ersten Spiel der Ungarn vorbei. Am Sonntag sind die Frauen dran, bevor tags darauf ihre männlichen Kollegen die Fans in der altehrwürdigen Spielstätte zum Toben bringen wollen.

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