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Mikitenko knackt den deutschen Rekord

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London-Marathon  

Mikitenko knackt den deutschen Rekord

13.04.2008, 16:28 Uhr | dpa

Irina Mikitenko (Foto: Reuters)Irina Mikitenko (Foto: Reuters) Irina Mikitenko vom TV Wattenscheid hat für einen Paukenschlag in der deutschen Läuferszene gesorgt und den hochkarätig besetzten London-Marathon mit deutschem Rekord gewonnen. Die 35-Jährige glänzte auf der 42,195 Kilometer langen Strecke mit ihrer Siegerzeit von 2:24:14 Stunden. "Ich wäre gerne schneller gelaufen, deswegen habe ich auch immer wieder Tempo gemacht an der Spitze", sagte die überglückliche Siegerin. "Ich war in Form für eine Zeit gut unter 2:24 Stunden." Es war der größte Erfolg für die gebürtige Kasachin, die 1996 als Spätaussiedlerin nach Deutschland kam.

Beste unter 35.000 Läuferinnen

Der deutsche Rekord stand bisher bei 2:24:35 Stunden, aufgestellt von Katrin Dörre-Heinig am 25. April 1999 in Hamburg. Diese hatte das Rennen in London dreimal zwischen 1992 und 1994 gewonnen. Mikitenko setzte sich mit 25 Sekunden Vorsprung vor der Russin Swetlana Zacharowa durch. Dritte wurde die Äthiopierin Gete Wami (2:25:37). Insgesamt waren bei dem Frühjahrsklassiker zwischen Greenwich und dem Buckingham Palast 35.000 Läufer unterwegs.

Erst der zweite Start

In den deutschen Bestenlisten ist zwar Uta Pippig die Nummer eins. Doch die 2:21:45 Stunden der in den USA lebenden Berlinerin von Boston 1994 werden nicht als Rekord geführt, da Start und Ziel nach den Regeln des Weltverbandes IAAF keinen echten Rundenkurs bilden, sondern zu weit auseinanderliegen. Für Mikitenko war es erst der zweite Marathon-Start nach Berlin im September 2007.

Hohes Tempo vom Start weg

Die frühere Bahnläuferin, die bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney den fünften Platz über 5000 Meter belegt hatte, forcierte von Anfang an das Tempo an den Spitze. Die favorisierte Wami, die im vergangenen Jahr die erste Serie der World Marathon Majors gewonnen hatte, und die Chicago-Marathon-Siegerin Berhane Adere (ebenfalls Äthiopien) hielten sich zurück. Die spätere Siegerin setzte sich rund vier Kilometer vor dem Ziel am Buckingham Palast ab.

Gute Aussichten für Olympia

Nach diesem Triumph dürfte Mikitenko auch bei den Olympischen Spielen in Peking eine gute Rolle spielen. Allerdings fehlten in London unter anderen die Weltrekordlerin Paula Radcliffe (Großbritannien) und die Athen-Olympiasiegerin Mizuki Noguchi (Japan). In der neuen Marathon-Serie 2008-2009, bei der die Läufer in Boston, London, Berlin, Chicago, New York sowie bei Olympia und Weltmeisterschaften Punkte sammeln, liegt nun erstmals eine Deutsche auf Rang eins. Die Sieger erhalten am Ende 500.000 Dollar.

Lel gewinnt die Männerkonkurrenz

Das Männerrennen gewann bei fast perfekten Wetterbedingungen - nur am Ende setzte starker Regen ein - Vorjahressieger Martin Lel. Der 29-jährige Kenianer stellte mit der Weltklassezeit von 2:05:15 Stunden einen Streckenrekord auf und triumphierte vor seinem Landsmann Sammy Wanjiru (2:05:24) sowie Abderrahim Goumri (Marokko/2:05:30). Zum ersten Mal blieben in einem Marathonrennen drei Läufer unter 2:06 Stunden. Den Weltrekord hält der Äthiopier Haile Gebrselassie mit 2:04:26 Stunden.

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