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Schwere Vorwürfe gegen Weltrekordler Montgomery

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Leichtathletik  

Schwere Vorwürfe gegen Weltrekordler Montgomery

02.05.2008, 11:11 Uhr | sid, dpa

Tim Montgomery ist Marion Jones ehemaliger Lebensgefährte (Foto: imago)Tim Montgomery ist Marion Jones ehemaliger Lebensgefährte (Foto: imago) Der ehemalige 100-Meter-Weltrekordler Tim Montgomery ist verhaftet worden, angeblich wegen Heroin-Handels. Das berichtete die in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia erscheinende Tageszeitung "Virginian Pilot". Nach Angaben des Blattes wurde der 33-jährige Amerikaner festgenommen und ins Gefängnis von Porthsmouth gebracht. Montgomery werde vorgeworfen, im vergangenen Jahr im Bundesstaat Virginia mit mehr als 100 Gramm Heroin gehandelt zu haben. Der Zeitung sagte Montgomery, dass er nichts von den Vorwürfen wisse und die Verhaftung für ihn eine "totale Überraschung" gewesen sei.

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Bereits wegen Geldwäsche angeklagt

Die Vorwürfe in Virginia sind aber nicht die einzigen Probleme, die Montgomery derzeit mit dem Gesetz hat: Der frühere Leichtathletik-Sprintstar und Olympiasieger von 2000 mit der 4 x 100 Meter-Staffel der USA muss sich am 16. Mai bereits wegen eines millionenschweren Scheckbetruges und Geldwäsche vor Gericht verantworten. Der ehemalige Lebensgefährte und Vater des gemeinsamen Kindes von Marion Jones hatte sich im vergangenen Jahr bereits schuldig bekannt. Ihm droht wegen des Delikts eine Gefängnisstrafe von 46 Monaten.

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Auch Jones und Riddick sitzen im Gefängnis

In Haft sitzen derzeit auch seine über mehrere Jahre wichtigsten Bezugspersonen, die Olympiasieger Marion Jones und Steve Riddick. Die 32-Jährige ist seit Anfang März für sechs Monate wegen zweifacher Falschaussage vor den Ermittlungsbehörden und Mithilfe zum Scheckbetrug im Gefängnis. Sie hat wegen Dopings ihre fünf Olympiamedaillen von Sydney 2000 verloren, darunter drei Goldene. Riddick, Ex-Trainer der Beiden, verbüßt wegen Scheckbetrugs und Geldwäsche in Millionenhöhe derzeit eine Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten. Außerdem hatte der Olympiasieger von Montreal eine Geldstrafe von 375.000 Dollar erhalten.

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