Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Leichtathletik >

Hammerwerfen: Betty Heidler ist Medaillenkandidatin für Peking

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Leichtathletik  

Betty Heidler freut sich auf Olympia

12.06.2008, 13:43 Uhr | sid

Betty Heidler geht mit guten Medaillen-Aussicht in die Olympischen Spiele. (Foto: imago)Betty Heidler geht mit guten Medaillen-Aussicht in die Olympischen Spiele. (Foto: imago) Zwar ist Betty Heidler amtierende Weltmeisterin im Hammerwerfen, doch für die Olympischen Spiele sieht sie sich allenfalls als Medaillenkandidatin. Zu Olympia-Gold wäre es auch ein weiter Weg, liegt Heidler doch derzeit mit 74,11 Meter "nur" auf Rang vier der Weltjahresbestenliste. Die Chancen stehen dennoch besser als es die nackten Zahlen ausdrücken. "Wir setzen den ersten Saisonhöhepunkt 2008 bewusst später als vergangenes Jahr", sagt Trainer Michael Deyhle. Betty Heidler ergänzt: "Meine Kraftwerte sind besser als letztes Jahr, und wir haben gut an der Technik gearbeitet."

Knieprobleme sind beseitigt

Der Bewegungsablauf vor der ersten Drehung wurde optimiert. Heidler: "Der sogenannte Eingang steht. Jetzt muss ich noch den Rhythmus finden, um in der dritten und vierten Drehung schneller zu werden." Positiv stimuliert ist Betty Heidler auch, weil die Patellasehnenprobleme des Vorjahrs beseitigt sind. Im Oktober wurde entzündetes Gewebe im Knie entfernt. Seit November steht die deutsche Rekordlerin (76,55 Meter) wieder im Training.

Hammer soll schon beim Europacup weit fliegen

Einen ersten Höhepunkt will die 24-Jährige beim Europacup am übernächsten Wochenende in Frankreich setzen, einen zweiten zwei Wochen später bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg. "Es müssen keine 76 Meter sein, aber ich will mich ein Stück steigern", meint die Polizeimeisterin, die ihr erstes Semester an der Fernuniversität Hagen (Bachelor of Law) bereits hinter sich hat. "Den neuen Stoff arbeite ich den Sommer durch und schreibe im Herbst Klausuren nach", sagt Heidler.

Viele Medaillenkandidatinnen

Gute Nerven hat Betty Heidler mittlerweile. Das demonstrierte sie nach dem Europacup-Flop 2006 (nur ungültige Versuche) überzeugend. Dabei half ihr Sportpsychologin Heidi Kugler. Der innere Druck wurde abgebaut, neue Konzentrationsfähigkeit erlernt. Trainer Deyhle glaubt in Peking an eine Medaille, warnt jedoch trotz des Fehlens der dopinggesperrten russischen Weltrekordlerin Tatjana Lysenko (78,61 Meter): "Es gibt mindestens acht Werferinnen, die dafür in Frage kommen. Entscheidend sind dann Tagesform und Glück." Ähnlich wie vor dem WM-Triumph sagt Betty Heidler vor Olympia: "Ich will weit werfen und Spaß haben." Von einer Medaille redet sie nicht, sieht in Yipsi Moreno die stärkste Rivalin. Die Kubanerin gewann 2004 Olympia-Gold, als Heidler als Vierte überraschte.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Shopping
Nur online: neue Wiesn-Looks für Damen, Herren & Kinder
bei tchibo.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017