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Mockenhaupt gewinnt in neuer Bestzeit

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Leichtathletik - Frankfurt Marathon  

Mockenhaupt gewinnt in neuer Bestzeit

26.10.2008, 13:17 Uhr | dpa

Sabrina Mockenhaupt läuft in Frankfurt neue Marathon-Bestzeit. (Foto: dpa)Sabrina Mockenhaupt läuft in Frankfurt neue Marathon-Bestzeit. (Foto: dpa) Sabrina Mockenhaupt hat in persönlicher Bestzeit von 2:26:22 Stunden den 27. Frankfurt Marathon gewonnen. Die Männerkonkurrenz über 42,195 Kilometer entschied der bislang international unbekannte Robert Kiprono Cheruiyot aus Kenia für sich und trat mit dem Streckenrekord von 2:07:23 Stunden die Nachfolge des Dreifach-Siegers Wilfred Kigen an.

André Pollmächer (2:14:18) verpasste als 18. die WM-Qualifikationsnorm von 2:13 Stunden knapp. Auf Platz 20 kam der deutsche Meister Martin Beckmann mit persönlicher Bestzeit von 2:14:30 Stunden ins Ziel. Pollmächer musste nach dem Ziel die Hilfe der Sanitäter in Anspruch nehmen. Er hatte sich völlig verausgabt.

Mockenhaupt und Kraus mit Super-Vorstellung

Als Mockenhaupt unter dem Jubel der Zuschauer auf dem Roten Teppich in der Frankfurter Festhalle zum Sieg über die Ziellinie lief, hatte sie die fünftbeste Zeit einer deutschen Läuferin aller Zeiten erreicht. Vorjahressiegerin Melanie Kraus rundete mit dem dritten Platz in 2:28:20 Stunden den überragenden Auftritt der deutschen Läuferinnen ab.

"Das Laufen ist wie eine Sucht"

"Jetzt bin ich absolut platt, zum Schluss hat man so unglaubliche Schmerzen. Aber das Laufen ist wie eine Sucht", sagte Mockenhaupt nach ihrem erst zweiten Marathonlauf. Den ersten hatte die 27-Jährige im vergangenen Jahr in 2:29:33 Stunden in Köln gewonnen. "Weltklasse bin ich wohl noch nicht, aber eine Bestzeit hatte ich mir vorgenommen", sagte sie.

17 Kenianer vorne

Der Kenianer Cheruiyot, der für seinen ersten Erfolg beim ältesten Stadtmarathon Deutschlands ein Preisgeld von 50.000 Euro kassierte, konnte sich auf den letzten Kilometern von seinen Landsleuten Wilson Kigen (2:07:58) und Stephen Kiogora (2:08:20) absetzen. Dabei verbesserte er den alten Streckenrekord von Kigen um 37 Sekunden. "Das ist auch für mich eine große Überraschung", sagte Cheruiyot. Die Überlegenheit der ostafrikanischen Läufer dokumentiert die Ergebnisliste mit 17 Kenianern auf den ersten 17 Plätzen.

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