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Leichtathletik  

Krabbe wegen Steuerhinterziehung verurteilt

20.02.2009, 11:41 Uhr | dpa

Katrin Krabbe war 1991 in Tokio Doppelweltmeisterin über 100 und 200 Meter. (Foto: imago)Katrin Krabbe war 1991 in Tokio Doppelweltmeisterin über 100 und 200 Meter. (Foto: imago) Die frühere Weltklasse-Sprinterin Katrin Krabbe, die heute Zimmermann heißt, ist wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Wie der in Neubrandenburg erscheinende "Nordkurier" berichtet, verhängte das Amtsgericht Neubrandenburg gegen die heute 39 Jahre alte Ex-Leichtathletin eine Geldstrafe.

Ihr Mann erhielt eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten. Das Urteil sei bereits seit Ende 2008 rechtskräftig, teilt das Blatt unter Berufung auf den zuständigen Staatsanwalt Klaus Oerters mit. Rund 200.000 Euro sollen beide dem Fiskus vorenthalten haben, davon seien inzwischen noch 100.000 Euro offen.

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Schadenersatzzahlung nicht versteuert

Die Steuerschuld stehe in Verbindung mit der Schadenersatzzahlung des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF aus dem Jahre 2002. Seinerzeit seien Katrin Zimmermann nach Schätzungen von Beobachtern umgerechnet etwa 700.000 Euro zugesprochen worden. Da es sich um einen Schadenersatz auf einen "entgangenen Gewinn" handelte, habe das Geld als Einkunft angegeben und versteuert werden müssen, berichtet das Blatt.

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Klage gegen Weltverband

Krabbe war nach Doping-Vorwürfen vom Internationalen Leichtathletikverband für mehrere Jahre von Wettkämpfen ausgeschlossen worden, hatte sich dagegen aber juristisch zur Wehr gesetzt und schließlich Entschädigungszahlungen erwirkt. Eine erfolgreiche Rückkehr auf die Laufbahn war der zweifachen Sprint-Weltmeisterin nicht gelungen.

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