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Weltmeisterin Betty Heidler konstant stark

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Leichtathletik-WM  

Weltmeisterin Betty Heidler konstant stark

18.05.2009, 11:53 Uhr | dpa

Betty Heidler wirft in Darmstadt fünf Mal über 73 Meter. (Foto: imago)Betty Heidler wirft in Darmstadt fünf Mal über 73 Meter. (Foto: imago) Mit acht WM-Normerfüllungen sind die Leichtathleten in die Saison mit dem Höhepunkt Weltmeisterschaften in Berlin gestartet. In Wiesbaden und Darmstadt waren besonders die Werfer erfolgreich. Auch wenn manche noch von Zweifeln geplagt werden.

So musste sich die 41-jährige Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch beim Werfer-Meeting in Wiesbaden der 18 Jahre jüngeren Nadine Müller geschlagen geben und ist von ihrer Bestform noch weit entfernt.

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Harting angeschlagen

"Es war nichts Berauschendes, was ich hier gemacht habe, aber erst im August wird abgerechnet", sagte Dietzsch, der die Erleichterung nach ihrem dritten Versuch auf wenigstens 61,49 Meter deutlich anzusehen war. Vize-Weltmeister Robert Harting siegte mit beachtlichen 66,93 Metern, klagte aber über Rückenprobleme und die bärenstarke internationale Konkurrenz.

Friedrich und Spank springen hoch

Die Höhenjäger Ariane Friedrich und Raul Spank feierten bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Darmstadt einen gelungenen Einstand: Die Hallen-Europameisterin überquerte im ersten Versuch 1,95 Meter und erfüllte damit auf Anhieb die Qualifikation für die Weltmeisterschaften. "Das war ein sehr schöner Sprung. Jetzt brauchen wir uns über Berlin keine Gedanken mehr zu machen und können es locker angehen", sagte ihr Trainer Günter Eisinger. Allerdings hatte Friedrichs große Rivalin, Weltmeisterin Blanka Vlasic aus Kroatien, vor einer Woche in Doha bereits 2,05 Meter gemeistert. Der Olympia-Fünfte Spank übersprang 2,31 Meter - auch WM-Norm - obwohl er wie Friedrich mit dem kräftigen Wind zu kämpfen hatte. Auch die WM-Achte Linda Stahl übertraf mit 62,48 Meter zum ersten Mal die Norm im Speerwerfen,.

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Hammerwerferinnen top in Form nach dem Trainingslager

Erst am Morgen war die Trainingsgruppe um Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler aus dem Trainingslager in San Diego/Kalifornien eingeflogen, am Nachmittag landete ihr Sportgerät fünf Mal hinter der 73-Meter-Marke. Der weiteste Wurf wurde mit 73,89 Meter gemessen. WM-Qualifikation (70,00) zum zweiten Mal formal erfüllt - Heidler bekommt als Weltmeisterin sowieso eine Wildcard des Weltverbandes IAAF. Ebenfalls die zweite Norm gab es für Kathrin Klaas mit 71,35 Meter, die damit auch schon für Berlin planen kann. Die Dritte im Bunde, Andrea Bunjes, übertraf mit 70,23 Meter zum ersten Mal in dieser Saison die 70-Meter-Marke.

"Schleuder" bei Dietzsch fehlt noch

Selbst auf der neuen "Segelwiese" in Wiesbaden flog der Diskus von Franka Dietzsch nicht weit. Die Neubrandenburgerin hatte im Trainingslager in Albufeira noch an allem gezweifelt ("Ich bin gesund, aber ich kann nicht werfen. Ich könnte heulen."). Am Samstag fing sich die dreimalige Weltmeisterin jedoch wieder, als Titelverteidigerin ist sie für die WM ohnehin gesetzt. "Für das, was sie im Trainingslager geworfen hat, war es gut", urteilte ihr Trainer Dieter Kollark, räumte aber ein: "Die ganze Schleuder fehlt noch."

Nadine Müller siegt mit Top-Weite

Deshalb verzweifelt Dietzsch, die wegen Krankheit und Verletzung bei den Olympischen Spielen in Peking fehlte, mitunter an ihren eigenen Ansprüchen. "Mit meiner zehnten WM-Teilnahme könnte ich eine Marke setzen - aber ich weiß nicht, ob nur das mir reicht", sagte sie. "Jetzt wird trainiert, geworfen und dann sieht im August alles ganz anders aus. Vielleicht." Ihre Nachfolgerin auf nationaler Ebene scheint jedenfalls bereits gefunden: Nadine Müller siegte mit 63,46 Meter und übertraf damit die WM-Norm (62,00 Meter).

Markus Münch fehlen zwei Zentimeter

Der Olympia-Vierte Harting ist zwar im Diskusring die Nummer eins, doch auch dem Berliner erwächst nationale Konkurrenz: Markus Münch ist klar auf WM-Kurs, auch wenn dem 22-Jährigen zwei Zentimeter zur Norm von 64,50 fehlten. Einer seiner Würfe landete knapp außerhalb des Sektors bei mindestens 66 Meter - genau auf einer Fernsehkamera. "2,07 Meter groß, 2,24 Meter Armspannweite, 130 Kilo - körperlich hat er ein unglaubliches Potenzial. Ich bin gespannt, wenn er das mal abruft", sagte sein stolzer Trainer Rolf Danneberg, Olympiasieger von 1984.

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