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US-Asse bereit für Berlin - Kampfansage an Jamaika

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Leichtathletik-WM  

US-Asse bereit für Berlin - Kampfansage an Jamaika

29.06.2009, 12:14 Uhr | dpa

Usain Bolt (li.) und Tyson Gay im Finale bei der Leichtathletik-WM 2007. (Foto: imago)Usain Bolt (li.) und Tyson Gay im Finale bei der Leichtathletik-WM 2007. (Foto: imago) Drei Weltjahresbestleistungen, zahlreiche Top-Leistungen - Amerikas Asse sind nach den US-Trials in Eugene/Oregon bereit für Berlin. Die US-Stars wollen bei der Leichtathletik-WM vom 15. bis 23. August das Olympiastadion zu ihrer Bühne machen und heizen das Duell mit den Jamaikanern schon jetzt mit Kampfansagen an.

"Jamaika hatte ein gutes Jahr, und schon rechnet keiner mehr mit uns. Deshalb müssen wir uns wieder in Erinnerung bringen und zeigen, was wir können", erklärte zum Beispiel 100 Meter-Meister Michael Rodgers, doch seine mit Windunterstützung gelaufenen 9,91 Sekunden dürften Olympiasieger Usain Bolt kaum schocken. Der Superstar verblüffte bei den zeitgleich stattfindenden jamaikanischen Meisterschaften, die ebenfalls als WM-Qualifikation galten, mit 9,86 Sekunden - und hatte dabei sogar Gegenwind.

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Tyson Gay will wieder drei Titel

"Der Typ ist eine Bestie, aber ich ziehe meinen Hut vor ihm, denn er ist ein absoluter Champion", sagte Tyson Gay. Der dreimalige Sprint-Weltmeister, der im Vorlauf bei zu starkem Rückenwind flotte 9,75 Sekunden hingelegt hatte, kündigte trotz des jüngsten "Bolt-Blitzes" an, erneut das Triple holen zu wollen. "Mein Vorteil ist der Start, Usain hingegen kommt ab Mitte des Rennens - aber dann bin ich hoffentlich schon weg."

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2008 ein Pleitensommer für die USA-Sprinter

Wieder da ist Shawn Crawford. Der 31-Jährige brachte sich am Sonntag mit windunterstützten 19,73 Sekunden im 200 Meter-Finale für das Duell gegen Jamaikas Jugend ins Gespräch. "Wir wollen dafür sorgen, dass die USA wieder das Sprint-Powerhouse werden, das wir waren", betonte der Olympia-Zweite, der die Pleite von Peking nicht vergessen hat. Im sieglosen Sommer 2008 liefen die US-Stars vor allem den Jamaikanern hinterher und blieben erstmals seit den Spielen 1908 bei Männern und Frauen ohne Gold über die 100 und 200 Meter, sowie in den 4x100 Meter-Staffeln.

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Top-Zeiten in Eugene vom Winde verweht

Von einer Revanche wollte Crawford jedoch nichts wissen: "Es geht nicht um Revanche, sondern darum, zum richtigen Zeitpunkt die beste Leistung zu bringen. Die Rivalität zu Jamaika ist doch toll, denn sie bringt Weltklasse-Zeiten." Und die Amerikaner brauchen sich mit ihren Resultaten wahrlich nicht verstecken. Über die 100 Meter Hürden sprintete Olympiasiegerin Dawn Harper in 12,36 Sekunden zum Titel - einzig ein Rückenwind von 2,2 Metern/Sekunde verwehte eine neue Weltjahresbestzeit. Ähnlich erging es Allyson Felix im 200 Meter- Finale. Die Olympiazweite lief bei 3,2 Metern/Sekunde Rückenwind (maximal 2,0 Meter/Sekunde sind erlaubt) mit 22,02, Sekunden so schnell, wie noch keine Frau in diesem Jahr.

Über die Stadionrunde alle Medaillen eingeplant

Einzig bei Bershawn Jacksons 48,03 Sekunden im 400 Meter-Hürden- Finale wehte lediglich eine Brise. Er führt jetzt die Jahresliste an. "Wir werden wieder alle drei Medaillen gewinnen, wir haben nun einmal die besten 400-Meter-Hürden-Läufer der Welt. Ich mag die Bahn in Berlin und blau ist sowieso meine Lieblingsfarbe", meinte Jackson. Auch 400 Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt steht auf blau - und glaubt wie schon in Peking an den kompletten Medaillensatz. "Unser Land hat eine erfolgreiche Geschichte über diese Strecke. Wir versuchen, sie fortzuführen und um ein Kapitel zu ergänzen."

Gute Erinnerungen ans Olympiastadion

Das Berliner Olympiastadion ist bestens dazu geeignet, erwies es sich schon einmal als US-Goldgrube. Bei den Sommerspielen 1936 waren die US-Athleten mit 14 Mal Gold die erfolgreichste Nation. Vier Titel gewann Jesse Owens - drei davon im Sprint. "Zu laufen, wo er einst Geschichte geschrieben hat, motiviert mich nur noch mehr", so Gay.

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