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Leichtathletik-WM: Tyson Gay fordert Usain Bolt heraus

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Leichtathletik-WM 2009 - 100 Meter  

Weltmeister Gay fordert Olympiasieger Bolt heraus

13.08.2009, 15:42 Uhr | sid

Die Antwort wird auf der Tartanbahn Berlins gegeben: Usain Bolt (li.) und Tyson Gay (Foto: imago)Die Antwort wird auf der Tartanbahn Berlins gegeben: Usain Bolt (li.) und Tyson Gay (Foto: imago) Mit demonstrativer Lockerheit und sichtbarem Selbstvertrauen hat Titelverteidiger Tyson Gay seinen Widersacher Usain Bolt zum großen Duell der Leichtathletik-WM in Berlin über 100 Meter herausgefordert. "Ich habe eine Zeit von unter 9,69 im Kopf. Ich will schnell rennen und den Titel gewinnen, und wenn dass nur mit Weltrekord geht, dann werde ich ihn brechen", sagte der US-Amerikaner bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Ankunft in Berlin.

Berlin Zeitplan der Leichtathletik-WM 2009

Gay sieht sich als Underdog

Den Weltrekord (9,69 Sekunden) hatte Bolt bei seinem Olympiasieg in Peking aufgestellt. Daher sei der Jamaikaner der Favorit, der von allen gejagt werde, meinte Gay: "Ich bin dieses Mal der Underdog. Aber mit dieser Rolle fühle ich mich sehr wohl."

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Bolt: "Ich bin der schnellste Mann der Welt"

Diese Einschätzung teilt auch Bolt, und hält mit dieser Meinung auch nicht hinter dem Berg. "Ich bin der schnellste Mann der Welt. Warum sollten mich andere schlagen? Mich kann keiner schlagen, wenn ich meine Leistungen bringe", sagte der 22-Jährige der "Bild"-Zeitung.

"Auf Gay kommt es nicht an"

An seinen Rivalen verschwendet Bolt - zumindest nach außen hin - keinen Gedanken: "Auf Gay kommt es nicht an. Der Weltrekord hängt vom Wind, dem Wetter, der Bahn und meiner Form ab und nicht davon, wer noch startet." Auch Bolts Trainer Glen Mills sieht keinen Grund für ein Scheitern des Weltrekordlers: "Er ist in großartiger Form und ich bin zuversichtlich, dass er das wiederholen kann, was er in Peking geschaffen hat." Bei Olympia 2008 hinterließ Bolt eine makellose Bilanz von drei Siegen und drei Weltrekorden, aber auch jede Menge Zweifel über seine Sauberkeit.

Chaos im jamaikanischen Team

Diese Frage stellt sich auch im Vorfeld der WM, zumal zuletzt eklatante Lücken im Doping-Kontrollsystem des Karibik-Staates aufgedeckt wurden. Zudem ist fraglich, wie Bolt das Chaos in seinem eigenen Team wegsteckt. Tags zuvor waren zunächst sechs jamaikanische Top-Sprinter, darunter Ex-Weltrekordler Asafa Powell und Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser vom nationalen Verband JAAA von der WM ausgeschlossen worden. Der Weltverband IAAF intervenierte jedoch und die Suspendierungen wegen der Nichtteilnahme am Vorbereitungslehrgang in Herzogenaurach wurden zurückgenommen.

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